Im Interview mit der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" sagte Jean Todt: "Ich sehe Michael mindestens zweimal im Monat. Ich lasse ihn nicht allein."
Und weiter: "Er, Corinna, die Familie: Wir haben viele gemeinsame Erfahrungen gemacht. Die Schönheit dessen, was wir erlebt haben, ist ein Teil von uns und geht weiter."
Todt war von 1993 bis 2008 Ferrari-Teamchef. Der Franzose holte den damals zweimaligen Weltmeister Michael Schumacher zur Saison 1996 zur Scuderia. Unter seiner Ägide holte Schumacher von 2000 bis 2004 fünf WM-Fahrertitel in Folge, zudem sicherte sich der italienische Rennstall in dieser Zeit auch jeweils die Konstrukteursmeisterschaft.
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Seit dieser Zeit gilt Todt als enger Vertrauter der Familie Schumacher, weshalb er den Rekordweltmeister auch schon in den vergangenen Jahren immer wieder besuchen durfte.

Todt über Mick Schumacher: Ambitionen werden durch den Haas begrenzt

Nach seinem Abschied von Ferrari wurde der heute 75-Jährige 2009 FIA-Präsident und verfolgte natürlich auch die Entwicklung von Schumachers Sohn Mick, der seit diesem Jahr für Haas in der Formel 1 fährt.
Auch über Mick äußerte sich Todt in dem Interview: "Er ist demütig und höflich. Vorerst werden seine Ambitionen durch ein Auto begrenzt, das nicht konkurrenzfähig ist."
Der Haas gilt in 2021 als eines der schlechtesten Autos im Feld. Als bestes Ergebnis stehen für Mick Schumacher bisher zwei 16. Plätze zu Buche. Die nächste Chance dies zu verbessern, hat der 22-Jährige am 6. Juni beim Großen Preis von Aserbaidschan in Baku (ab 14:00 Uhr im Liveticker auf Eurosport.de).

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