Mick Schumacher vor Wechsel zu Audi in F1? Hans-Joachim Stuck warnt - "Für mich wäre Mick am falschen Ort"
Update 29/10/2024 um 16:29 GMT+1 Uhr
Hans-Joachim Stuck hat Mick Schumacher im exklusiven Gespräch mit Eurosport vehement von einem Wechsel zum Formel-1-Team von Audi abgeraten. "Für mich wäre Mick bei Audi am falschen Ort", sagte der "König von Hockenheim" mit Blick auf die sportliche Zukunft des 25-Jährigen. Als Grund nannte er die fehlende Konkurrenzfähigkeit des bisherigen Sauber-Rennstalls und erklärte: "Das Team braucht Zeit".
Mick Schumacher beim Großen Preis von Singapur
Fotocredit: Getty Images
Durch das neue Reglement und den Einstieg des Ingolstädter Automobilherstellers müsse die Mannschaft "alles neu entwickeln".
"Im ersten Jahr hätte er dort nicht den Hauch einer Chance", führte Stuck weiter aus.
Schumacher ist seit mittlerweile zwei Jahren ohne Cockpit in der Königsklasse. Aktuell ist als Testfahrer für Mercedes beschäftigt und fährt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC für Alpine.
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Am Fuße des Fuji: Schumacher fährt aufs Podium - WEC-Highlights
Quelle: Eurosport
Durch den Einstieg von Audi bei Sauber wird er aber immer wieder mit dem Team, das für die kommende Saison neben Nico Hülkenberg noch einen Fahrer sucht, in Verbindung gebracht, wobei Teamchef Mattia Binotto zuletzt die Tür für den Youngster weit aufmachte.
Doch Stuck sieht den Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher nach dessen erstem Engagement in der Königsklasse bei Haas nicht noch einmal bei einem Rennstall im Aufbau.
Stuck mit schweren Vorwürfen an Steiner
"Diese Geschichte hat er schon einmal durchgemacht", monierte der 73-Jährige und machte Schumachers ehemaligem Teamchef bei Haas, Günther Steiner, schwere Vorwürfe: "Das Ganze geht ja von Günther Steiner aus. Er hat Schumacher zerstört."
"Einen jungen Mann, der noch seine ersten Erfahrungen sammelt, durch seine fehlende Einfühlsamkeit und Dummheit so kaputtzumachen – das geht nicht. Steiner hat Schumacher sein Leben lang geschadet", schimpfte der frühere Formel-1-Pilot.
Nach den Erfahrungen bei dem Ferrari-Kundenteam sei Audi als nächste Station "der falsche Weg" für Schumacher, sagte der gebürtige Bayer.
Daher sehe er den 25-Jährigen"bei jedem anderen Team, aber nicht bei Audi. Weil er dort eben nicht den Standard vorfindet, den er bei anderen Teams hätte", so Stuck.
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