Fallows soll das Team bei der Entwicklung seines neuen Autos zu unterstützen. In einer kurzen Erklärung begrüßte Martin Whitmarsh, Group Chief Executive Officer von Aston Martin Performance Technologies, die erzielte Einigung.
"Wir freuen uns, dass wir mit Red Bull eine Vereinbarung getroffen haben, die Dan vorzeitig aus seinem Vertrag entlässt, und wir freuen uns darauf, dass er zum Team stößt", sagte er, während Red-Bull-Teamchef Christian Horner Fallows zum Abschied "für seine langjährigen, hervorragenden Dienste" dankt.
Fallows selbst ergänzte: "Ich habe viele glückliche Jahre bei Red Bull Racing erlebt und bin stolz auf das, was wir erreicht haben. Ich freue mich auf die nächste Saison und eine neue Herausforderung." Er war seit 2006 für Red Bull tätig, zuletzt als Aerodynamikchef.
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Aston Martin wollte ihn so schnell wie möglich an Bord holen, um nach einer enttäuschenden Saison 2021, in der man nur den siebten Platz in der Konstrukteurswertung belegte, zügig Fortschritte zu machen. Im vergangenen Jahr kündigte das Team an, Fallows als neuen technischen Direktor zu verpflichten.

Vertrag lief bis 2023

Die Angelegenheit ging jedoch vor Gericht, da Red Bull darauf bestand, dass Fallows sich an die Bedingungen seines damaligen Vertrags hält, der bis 2023 lief. Horner betonte damals, dass das Team wenig Interesse daran habe, Fallows vorzeitig zu entlassen.
"Unsere Situation mit Dan ist wirklich klar. Er arbeitet am Auto (für 2021; Anm. d. R.), er arbeitet am Auto für das nächste Jahr", sagte Horner im Juli. "Er hat noch eine beträchtliche Menge an Zeit. Er hat den Vertrag erst Ende letzten Jahres unterschrieben, es bleibt also noch eine beträchtliche Zeitspanne bis Mitte 2023."
Man werde ihn daher während der restlichen Vertragslaufzeit "natürlich weiter beschäftigen", hieß es. Da sowohl Fallows als auch Aston Martin auf eine vorzeitige Vertragsauflösung drängten, ging die Angelegenheit vor Gericht.
Mit der Einigung, die beide Teams am Dienstag bestätigten, ist die Sache nun vom Tisch.
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