Red-Bull-Chef Helmut Marko reagiert auf Gerücht um Sergio Pérez: "Völlig aus der Luft gegriffen"

Red-Bull-Chef Helmut Marko hat das Gerücht, dass Sergio Pérez eine Kürzung seines Gehalts beim österreichischen Rennstall droht, wenn dieser zur Sommerpause 125 Punkte hinter Teamkollege Max Verstappen liege, entschieden zurückgewiesen. "Es ist völlig aus der Luft gegriffen. Die Verträge sind genau geregelt. Es wird keine Gehaltskürzungen geben", erklärte Marko gegenüber "Sport1".

Max Verstappen (l.) und Sergio Pérez (r.)

Fotocredit: Getty Images

Zuvor hatte die niederländische Zeitung "Telegraaf" von einer möglichen Klausel in Pérez' Vertrag geschrieben, die es dem Red-Bull-Rennstall ermöglicht, Abzüge beim Gehalt vornehmen zu können, sollte der Mexikaner zur Halbzeit der Saison in der Fahrerwertung bereits 125 Punkte hinter Teamkollege Verstappen liegen.
Mit 314 Punkten liegt Verstappen exakt diese 125 Punkte vor Pérez (189 Punkte) nach zwölf von insgesamt 22 absolvierten Wochenenden.
Red-Bull-Chef schloss eine solche Klausel im Vertrag des Mexikaners jedoch komplett aus. "Ich weiß nicht, wo das wieder herkommt", zeigte der Österreicher kein Verständnis für die Verbreitung eines solchen Gerüchtes.
Viel mehr nahm er seinen Schützling in Schutz: "Pérez war in einer kleinen Krise, hat aber in den letzten beiden Rennen wieder die Kurve bekommen. Verstappen ist im Moment nicht zu schlagen. Weder von Pérez, noch von einem anderen Piloten."

Schumacher zweifelt an Pérez' Zukunft bei Red Bull

Auch wegen dieses Aufwärtstrends in den vergangenen Rennen sieht Marko sich nicht genötigt, Maßnahmen einzuleiten, die Pérez betreffen könnten.
Doch ganz so umstritten ist Pérez im österreichischen Rennstall nicht. Zu groß ist der Abstand zum alles überragenden Teamkollegen. Ralf Schumacher glaubt auch deswegen, dass der Mexikaner in der nächsten Saison nicht mehr im Red-Bull-Boliden sitzt.
"Ich denke, Pérez wird nächstes Jahr ersetzt werden. Es stimmt, dass jeder sich an der Seite von Max schwertun würde. Aber es gibt einige Piloten, die genauso gut sind wie Sergio, aber gleichzeitig für mehr Harmonie im Team sorgen würden", sagte Schumacher zu "Sport1".
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Quelle: Perform

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