Red Bull: Vorwürfe gegen Teamchef Christian Horner - Berater Helmut Marko spricht erstmals über Untersuchung

Helmut Marko hat erstmals über die Untersuchung der Vorwürfe gegen Red-Bull-Teamchef Christian Horner gesprochen und die Reaktion des Unternehmens gelobt. Die Red Bull GmbH habe in diesem Fall die richtigen Schritte eingeleitet. Die Dauer des Vorgangs liege nicht in der Hand der Firma. Horner selbst hat die Anschuldigungen gegen seine Person ein weiteres Mal abgestritten.

Horner schwärmt von Red Bull: "Haben eine sehr starke Kultur"

Quelle: Eurosport

Am Montag hat sich Helmut Marko, Motorsportkonsulent von Red Bull, erstmals zu den internen Vorgängen wegen der Vorwürfe einer Mitarbeiterin gegen Team-Chef Christian Horner geäußert.
Auf die Frage, wann denn die Fans mit einer Entscheidung rechnen können, ob Horner Teamchef bleibt oder nicht, antwortete er: "Wie man weiß, ist das eine interne Untersuchung. Je früher ein Ergebnis, desto besser, denn durch diese lange Dauer sprießen Gerüchte und sonstige Geschichten."
So zum Beispiel am vergangenen Freitag, als Enthüllungen in der niederländischen Zeitung De Telegraaf neue Details zur Horner-Affäre in die Öffentlichkeit gebracht haben.
Und auch am vergangenen Wochenende, als sich sowohl Formel-1-Rechteinhaber Liberty Media als auch der Automobil-Weltverband FIA erstmals offiziell zu den Vorgängen geäußert haben.

Marko lobt Red-Bull-Reaktion auf Horner-Vorwürfe

Marko erklärte, Red Bull habe "in dieser Angelegenheit sehr gut reagiert. Für die lange Zeitdauer dieser Investigation kann man ja nichts, und man ist bemüht, eine faire Untersuchung [zu haben] und dann entsprechend zu reagieren", sagte er in einem Interview in der Sendung "Sport und Talk" aus dem Hangar-7, das am Montag am Rande der Formel-1-Ausstellung in Wien aufgezeichnet wurde.
Für Christian Horner gilt die Unschuldsvermutung. Er hatte die Vorwürfe bisher stets zurückgewiesen, zuletzt bei seinem ersten öffentlichen Auftritt am Rande der Präsentation des Red Bull RB20 für die Formel-1-Saison 2024, die am vergangenen Donnerstag in Milton Keynes stattgefunden hat.
Dort hatte Horner erklärt, es stünden Anschuldigungen im Raum, "die ich vollumfänglich abstreite". Die Untersuchung, sagte er, "wird ihren Lauf nehmen. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Es ist ein internes Verfahren der Firma. Aber ich hoffe, dass es bald abgeschlossen sein wird."
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Quelle: Perform

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