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"Schumacher wird siegen"
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Publiziert 02/08/2009 um 11:37 GMT+2 Uhr
Michael Schumacher kehrt in die Formel 1 zurück. Und wo man hinschaut, dem Rekordweltmeister schlägt viel Begeisterung entgegen. Nun hat sich auch Bernie Ecclestone zu Wort gemeldet und Schumis Comeback als "beste Nachricht" des Jahres bezeichnet. Trotz der langen Pause traut er ihm Großes zu.
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"Ich bin mir sicher, wir werden Michael auf dem Treppchen erleben. Er ist sehr stark. Er wird siegen", sagte der Rechtemitinhaber der Formel 1 gegenüber der "Bild am Sonntag". Allerdings hat auch der 78-jährige Brite Zweifel, ob der Ferrari in diesem Jahr stark genug ist, um Schumacher Siegeschancen zu gewähren: "Im Moment, so sieht es aus, ist Ferrari nicht siegfähig. Es wäre unfair gegenüber Michael, von ihm etwas zu erwarten, was zumindest im Moment aus Gründen, die er nicht zu verantworten hat, bei Ferrari technisch kaum möglich ist", betonte Ecclestone in einem Interview mit der "Welt am Sonntag".
"Supernachricht" für den Sport
Egal, wie erfolgreich Schumacher bei seiner Rückkehr im roten Flitzer unterwergs ist, für Ecclestone ist das Comeback an sich schon eine Sensation und eine "Supernachricht". "Wir haben diese Saison schon so viele negative Schlagzeilen einstecken müssen. Da wurde es endlich Zeit für etwas richtig Positives, das gut ist für den Sport. Ich bin über Michaels Comeback total begeistert, und jeder, der Formel-1-Rennen mag, sollte das auch sein", so Ecclestone.
Auch dem Duell zwischen Schumacher und den jungen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel sieht er erwartungsfroh entgegen: "Was jetzt zwischen den jüngeren Fahrern und Michael passieren wird, ist Formel-1-Geschichte. So etwas hat es in dieser Form in unserem Sport noch nie gegeben." Eine Prognose wolle er aber nicht abgeben.
Möglichkeit zum Testen?
Und nicht nur von Ecclestone kommen positive Töne zu "Schumis" Comeback. Auch Norbert Haug, Motorsportchef von Konkurrent Mercedes, kommt dem Altmeister entgegen. "Ich bin absolut dafür, dass Michael die Testmöglichkeit im aktuellen Ferrari bekommt", sagte er. "Würde es nach mir gehen, könnte Michael zwei Wochen und nicht nur einen Tag testen. Alle seine Rivalen haben mehr Erfahrung und Kilometer in den neuen Autos." Testfahrten mit aktuellen Rennwagen sind in dieser Saison verboten, nur wenn alle Teams zustimmen, könnte der Internationale Automobilverband Schumacher Grünes Licht geben.
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