Max Verstappen braucht Führerschein für Nordschleife - Ralf Schumacher kritisiert Vorschrift: "Das ist peinlich"

In der Formel 1 dominiert der viermalige Weltmeister Max Verstappen seit Jahren, rast im Höllentempo über die Pisten der Welt - doch um mit einem GT3-Wagen an einem Rennen auf dem legendären Nürburgring teilnehmen zu können, braucht auch der Niederländer erst einen speziellen "Nordschleifen-Führerschein". Motorsport-Experte Ralf Schumacher hat zu dieser pedantischen Vorschrift eine klare Meinung.

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Quelle: Perform

"Das ist schon peinlich", sagte Schumacher im Motorsport-Total-Interview mit Blick auf die Führerschein-Diskussion um den amtierenden Formel-1-Weltmeister.
Anstatt sich zu freuen, dass Verstappen noch mehr Aufmerksamkeit für den Nürburgring in der Eifel bringe, werde darüber gestritten, ob der 27-Jährige seine Starterlaubnis bekomme.
Er persönlich hätte Verstappen die sogenannte Permit "natürlich sofort gegeben", kommentierte Schumacher die Diskussion: "Oder man hätte ihm eine Einweisung gegeben über die Nordschleife und die spezifischen Dinge. Damit wäre der Käse auch gegessen gewesen. Der beste Fahrer der Welt wird das schon hinkriegen, wenn es die anderen schaffen, da bin ich mir ziemlich sicher."
Von seiner reinen Performance her werde Verstappen nämlich sofort um den Sieg mitfahren, "gar keine Frage", ist Schumacher überzeugt.
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Der Nordschleifen-Führerschein ist auch für Max Verstappen verpflichtend.

Fotocredit: Getty Images

Verstappen am Samstag inkognito unterwegs

Verstappen, Seriensieger mit Red Bull in der Formel 1, wird wohl am Wochenende erstmals einen Wettkampf der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) bestreiten. Offiziell ist er zwar nicht angemeldet, auch sein Pseudonym "Franz Hermann" steht nicht in der Startliste. Doch beim 65. ADAC ACAS Cup wird der Niederländer aller Voraussicht nach trotzdem wieder inkognito in der Eifel unterwegs sein.
Bestätigt ist Verstappens Auftritt und sein möglicher Tarnname (noch) nicht. Nach Informationen des Fachportals Motorsport-Magazin.com will sein Management den erwarteten großen Rummel um den Superstar so klein wie möglich halten.

Inoffizielle GT3-Bestzeit im Mai

Verstappens erster Auftritt auf der Nordschleife wird es nicht. Bereits im Mai hatte der Niederländer sein Debüt gegeben - und stellte in einem Ferrari 296 auf Anhieb eine inoffizielle Bestzeit für GT3-Fahrzeuge auf. Damals startete er unter dem Decknamen "Franz Hermann".
Um mit einem GT3-Boliden etwa beim berühmten 24-Stunden-Rennen am Nürburgring, das Verstappen offenbar anvisiert, teilnehmen zu dürfen, ist allerdings der Nordschleifen-Führerschein ("Permit") notwendig. Dieser ist seit einem tödlichen Unfall vor zehn Jahren verpflichtend.
Dafür benötigt werden eine Theorie-Einheit und mindestens ein Rennen in einem leistungsschwächeren Wagen. Die Theoriestunden wird Verstappen vermutlich am Freitag absolvieren, ehe er laut der Kronen-Zeitung einen Tag später wohl in einem Porsche Cayman GT4 CS mit gedrosselter Leistung auf der Nordschleife starten wird.
(mit SID)
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Quelle: Perform


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