Formel 1: Sebastian Vettel heizt Spekulationen um Zukunft an - Verlässt der Ex-Weltmeister Aston Martin?

Für Sebastian Vettel und Aston Martin verläuft die Formel-1-Saison bisher überhaupt nicht nach Wunsch. Das Auto ist von der Spitze weit entfernt, erst einmal fuhr Vettel in die Punkte. Das ist definitiv nicht der Anspruch des viermaligen Weltmeisters. "Ich will gewinnen", betonte Vettel im Gespräch mit "AFP" und deutete an, dass von der Stärke des Autos auch seine Zukunft bei Aston Martin abhänge.

Formel 1: Sebastian Vettel

Fotocredit: Getty Images

"Es ist kein Geheimnis, dass wir als Team vorne sein wollten - aber jetzt sind wir hinten", gestand Sebastian Vettel.
Nach den ersten fünf Rennen ist Aston Martin in der Konstrukteurs-WM mit nur sechs Punkten Vorletzter. Einzig Williams ist mit drei Punkten hinter der Traditionsmarke.
Seine bisher einzigen Punkte holte Vettel beim Rennen in Imola als Achter. Aktuell muss schon eine Top-Ten-Platzierung als Erfolg gewertet werden. Beim Rennen in Miami war der Heppenheimer auf bestem Wege in die Punkte, doch dann kollidierte er mit Mick Schumacher im Haas. Kurz danach musste Vettel seinen Boliden abstellen.
Damit gibt sich der viermalige Weltmeister aber natürlich nicht zufrieden. "Als ich angefangen habe, war es mir egal. Aber ich bin nicht hier, um außerhalb der Top 10 zu landen", sagte Vettel und stellte klar: "Ich möchte gewinnen."

Vettel: "Noch keine Entscheidung getroffen"

Er sei in dieser Hinsicht "verwöhnt", weil er wisse, wie es sich anfühle, Rennen und Titel zu gewinnen, ergänzte der 34-Jährige.
Sein Vertrag beim britischen Rennstall läuft zum Saisonende aus. Sollte sich Aston Martin durch Updates während der Saison nicht deutlich steigern können, dürfte das Team bei Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung jedoch schlechte Karten haben.
Noch ist diesbezüglich aber alles offen. "Ich habe noch keine Entscheidung über meine Zukunft getroffen", betonte Vettel.
Weitere Jahre bei einem Mittelfeldteam scheinen nach diesen Aussagen aber eher unwahrscheinlich zu sein.
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Quelle: Perform

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