Sebastian Vettel blickt kritisch in Formel-1-Zukunft

Sebastian Vettel erklärt, warum sich in der Formel 1 dringend etwas ändern muss. Der viermalige Weltmeister sieht den Motorsport am Scheideweg. Im exklusiven Interview mit "Motorsport-Total.com" spricht der 32-Jährige über die Zukunft der Königsklasse und stellt klar, dass sich dringend etwas ändern muss. Vettel kritisiert dabei vor allem die große Lücke hinter den drei Topteams.

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Sebastian Vettel sagt im Interview überzeugt:
"Ich denke, die besten Teams und die besten Fahrer wären noch immer vorne - ganz egal, welche Regeln es gibt", erklärt im Hinblick auf die für 2021 geplanten Regeländerungen. Noch immer ist nicht sicher, wie umfangreich diese ausfallen werden. "Es wäre auf jeden Fall schöner, alle näher zusammenzubringen", sagt Vettel und ergänzt: "Dadurch wäre es spannender".

Vettel: "Man will keine Einheitsautos mit Einheitsmotoren"

"Weil an einem guten Tag vielleicht auch jemand aus dem Mittelfeld in die erste Reihe oder aufs Podium fahren könnte", erklärt der Ferrari-Pilot und fügt hinzu: "Ich hoffe, dass es [2021] gut für den Sport ist - was auch immer herauskommt. Denn es muss etwas passieren. Denn ganz unabhängig davon, welche Farben man trägt, ist die Formel 1 meiner Meinung nach zu teuer geworden ist."
"Alle geben eine Menge Geld aus, nur um ein bisschen Performance zu finden. Ich denke, dass es in gewisser Weise simpler werden muss", sagt Vettel. "Natürlich ist es immer ein schmaler Grat, die DNS der Formel 1 zu behalten und gleichzeitig zu versuchen, alles enger zusammenzubringen. Denn man will keine Einheitsautos mit Einheitsmotoren. Das wäre nicht die Formel 1", ist er sich bewusst.

Nächstes Jahr für Vettel entscheidend

"Aber wie gesagt: Es muss etwas passieren, denn sonst wird es sehr schwer, die zukünftigen Herausforderungen im Motorsport zu bewältigen", glaubt Vettel, der auch seine persönliche Zukunft vom neuen Reglement abhängig macht. Auf die Frage, ob er seine Karriere bei Ferrari beenden werde, antwortet er: "Das weiß ich nicht. Ich glaube, ich blicke einfach nicht zu weit in die Zukunft."
"Es hängt davon ab, was bei den Regeln passiert. Und es kommt auf nächstes Jahr an. Dann werden wir weitersehen", so der 32-Jährige.
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