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Fahrpause beendet: Vettel testet 2018er-Ferrari in Mugello

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Sebastian Vettel ist zurück im Ferrari

Fotocredit: Imago

VonEurosport
24/06/2020 Am 15:22 | Update 24/06/2020 Am 15:22

Nach 117 Tagen ist Sebastian Vettel ins Formel-1-Cockpit zurückgekehrt. Der 32 Jahre alte Heppenheimer und sein monegassischer Teamkollege Charles Leclerc drehten am Dienstag im 2018er-Ferrari einige Testrunden auf der hauseigenen Strecke in Mugello. Zuletzt hatte Vettel am 27. Februar, dem vorletzten Tag der Testfahrten in Barcelona, einen Formel-1-Boliden gesteuert.

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Die Kiebitze an der Strecke von Mugello versuchten einen Blick auf ihren Liebling Sebastian Vettel zu erhaschen, doch Ferrari schirmte sich und den Heppenheimer beim Re-Start zur Jagd auf Weltmeister Lewis Hamilton gut ab. Aber die Fans können beruhigt sein: Vettel scheint für seine letzte Saison in Rot bereit.

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Von "Fahrspaß pur" sprach der Ex-Weltmeister hinterher, nachdem er nach 117 Tagen Corona-Lockdown in ein Formel-1-Cockpit zurückgekehrt war: "Ich bin sehr erleichtert, dass ich wieder hinters Lenkrad konnte." Die Zwangspause war für den Geschmack des 32-Jährigen dann doch offenbar etwas zu lang.

Vettel und Leclerc fiebern Saisonstart entgegen

Unter den Augen von Teamchef Mattia Binotto schüttelte Vettel, der für das nächste Jahr bei der Scuderia keinen neuen Vertrag erhält, seinen Rost ab und absolvierte in einem Ferrari von 2018 eine volle Grand-Prix-Distanz in den Hügeln der Toskana. Auch sein Teamkollege Charles Leclerc drehte am Dienstag einige Testrunden auf der hauseigenen Strecke in Mugello.

Den neuen SF1000 darf Vettel erst wieder am 3. Juli fahren, dem ersten Trainingstag zum Großen Preis von Österreich (5. Juli, 15.10 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de). Für Vettel und Co. ging es neben dem Fahrgefühl aber vor allem auch darum, sich an die neuen Bedingungen unter verschärften Hygieneregeln zu gewöhnen.

Fotos vom Geschehen in Mugello gaben bereits einen Eindruck davon, wie die Formel 1 in Zeiten von Corona aussehen wird. Vettel unterhielt sich mit Leclerc sowie seinen Ingenieuren ausschließlich mit Mund-Nase-Schutz und aus gebotener Entfernung. Auch die Mechaniker trugen bei sämtlichen Arbeiten am Auto eine Maske.

Er habe sich "sehr gefreut, endlich wieder alle Jungs aus dem Team zu sehen", sagte Vettel: "Es war toll, wieder einmal diese Gefühle aus einem Auto herauszuholen, und das auf einer so spektakulären Strecke."

Sebastian Vettel (l.) mit Charles Leclerc - Ferrari

Fotocredit: Getty Images

Ecclestone schließt Stallorder bei Ferrari aus

Mit welchen Gefühlen Vettel nach seinem feststehenden Aus bei Ferrari zum Saisonende in die WM und den Kampf mit Hamilton sowie Leclerc geht, lässt sich nur erahnen. Sein guter Freund Bernie Ecclestone, ehemaliger Chefpromoter der Königsklasse, erwartet vom immer noch jüngsten Champion der Geschichte nichts als volle Pulle.

"Klar hat Sebastian jetzt nur ein Ziel, schneller als Charles (Leclerc, d. Red.) zu sein", sagte Ecclestone dem Blick. Eine Stallorder könne man deshalb bei Ferrari im Duell mit Mercedes und Hamilton getrost vergessen. "Ich hoffe nur, dass sie mit Sebastian fair spielen", sagte er.

Vettel will es allen zum Abschied jedenfalls noch einmal zeigen, das ist klar. Es habe längst wieder "angefangen zu kribbeln und zu jucken", sagte er zuletzt: "Es fehlt das Fahren, das Gefühl, dass etwas passiert." Jetzt fährt Vettel endlich wieder. Und er scheint bereit zu sein.

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(SID)

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