In diesem Jahr macht die Formel 1 erstmals in Saudi-Arabien Station. Dort wird Homosexualität gesellschaftlich tabuisiert und mit Gefängnis oder gar der Todesstrafe geahndet.
Auch in Ungarn fahren Vettel und Co., dort trat zuletzt ein umstrittenes Gesetz zur Beschränkung der Information über Homo- und Transsexualität in Kraft.
Es gebe Situationen, "in denen sich die Verantwortlichen fragen müssen, ob sie eine Moral haben. Vielleicht muss man auch mal zu einem großen Deal Nein sagen", sagte Vettel. Es sei "nicht richtig, Leute zu verurteilen oder zu bestrafen, nur weil ein Mann einen Mann oder eine Frau eine Frau liebt. Jede Form der Separation ist falsch. Wir sind doch viel reicher, weil wir so unterschiedlich sind."
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Man stelle "sich vor, wir wären alle gleich. Wir würden nicht vorankommen", so Vettel: "Wir können das mit der Formel 1 vergleichen: Wenn alle Autos gleich aussähen, wäre es langweilig. Wir haben durch die verschiedenen Farben, Formen oder Spezifikationen am Auto Fortschritte erzielt. Auch wir Menschen sind unterschiedlich. Wir sollten diese Unterschiede feiern, statt davor Angst zu haben."
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