Sebastian Vettel und Red Bull: Helmut Marko spricht sich für gemeinsame Zukunft aus

Ende November 2022 bestritt Sebastian Vettel das letzte Formel-1-Rennen seiner Karriere und setzte in Abu Dhabi den Schlussstrich unter seiner eindrucksvollen Laufbahn. Geht es nach seinem langjährigen Weggefährten Dr. Helmut Marko, dürfte Vettel dem Geschehen auf der Rennstrecke nicht für immer den Rücken gekehrt haben. Der Österreicher bekräftigte sein Interesse an einer gemeinsamen Zukunft.

Sebastian Vettel und Helmut Marko

Fotocredit: Getty Images

Sebastian Vettel und Red Bull. Eine Symbiose, die in der Vergangenheit als Synonym für Erfolg galt - und wohl auch in der Zukunft ein Thema im Formel-1-Zirkus sein könnte.
Im Interview mit "RTL/ntv" und "sport.de" unterstrich Helmut Marko, Motorsportberater von Red Bull, sein Interesse an einer gemeinsamen Zukunft mit seinem ehemaligen Schützling.
Dabei bezog sich der 79-Jährige auf seine Äußerungen während der vergangenen Saison, als er die Zukunft von Vettel bereits angeschnitten hatte.
Red Bull sei aber nicht nur aufgrund etwaiger Sympathien an einer Rückkehr des Heppenheimers interessiert, sondern auch wegen der "Lehren daraus, was ein Sebastian Vettel leisten kann".

Red Bull setzt Vettel nicht unter Druck

"Wir wissen, wie er arbeitet. Wir wissen, dass er ein aufgeschlossener, intelligenter junger Mann ist", führte Marko weiter aus.
Im vergangenen Sommer hatte sich Vettel bereits offen gegenüber einer möglichen Rolle als Funktionär gezeigt. "Das kommt auf die Rolle an und auf deren Ernsthaftigkeit. Ich werde sicher kein Experte werden und rumrennen, um den Jungs im Auto zu sagen, was sie falsch machen", erklärte er damals.
Trotz dieser Aussagen will Marko dem viermaligen Weltmeister die Möglichkeit geben, die Zeit nach der Karriere zu genießen. Immerhin sei auch ein Job als Funktionär mit ständigen Reisestrapazen verbunden. Zeit für die Familie bliebe dabei nur kaum übrig.
"Ich glaube, er muss sich zuerst selbst finden und schauen, was er genau will", so Marko. "Und wenn er beispielsweise in einer führenden Position managementweise eintreten würde, dann ist das mit genauso viel Aufwand und Reisen verbunden, wie er es zuletzt hatte."
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Quelle: Perform

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