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Mercedes-Teamchef Toto Wolff: Formel-1-Saison 2022 könnte noch enger werden als 2021
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Publiziert 15/12/2021 um 10:16 GMT+1 Uhr
Könnte die Formel-1-Saison 2022 etwa noch spannender werden als die soeben beendete? Mercedes-Teamchef Toto Wolff jedenfalls rechnet mit mehr Teams, die um Siege mitkämpfen können. In Abu Dhabi finden derzeit noch zwei Testtage für die 18-Zoll-Räder, die ab kommendem Jahr eingesetzt werden, statt. Und danach beginnen in den einzelnen Fabriken schon die Vorbereitungen auf 2022.
Max Verstappen (Red Bull), Lewis Hamilton (Mercedes) und Esteban Ocon (Alpine)
Fotocredit: Getty Images
Nicht nur die Räder sind dann neu, die gesamten Autos bekommen ein Facelift. Es ist die größte Regelrevolution seit 2017, und noch kann keiner vorhersehen, wie die Rangordnung aussehen wird. Gibt es erneut den Zweikampf zwischen Mercedes und Red Bull? Was macht Ferrari? Oder kann ein ganz anderes Team plötzlich nach vorne fahren, wie Brawn GP 2009?
Mercedes-Teamchef Toto Wolff jedenfalls glaubt an mehr Abwechslung. "Ich denke, es wird nächstes Jahr alles zusammenrücken, weil wir alle unter derselben Budgetgrenze operieren", sagte Wolff bereits vor dem irren Finale in Abu Dhabi.
Zwar hätten die größeren Teams immer noch einen Vorteil "aufgrund der Investitionen, die sie in der Vergangenheit durchgeführt haben. Aber ich würde kein einziges Team abschreiben, das früh mit der Entwicklung begonnen hat. Und das ist aufregend. Eine neue Ära beginnt", frohlockt Wolff.
Die neuen Regeln sollen vor allem das Hinterherfahren vereinfachen und damit engeres Racing und mehr Rad-an-rad-Duelle ermöglichen. Auf Sicht könnte vielleicht sogar das DRS überflüssig werden, zumindest 2022 bleibt der Klappflügel aber auf alle Fälle noch Teil der Formel 1.
Wolff glaubt nicht, dass es auch im nächsten Jahr diese Zwei-Teams-Show geben wird wie in 2021. Wolff sagt:
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(Motorsport-Total.com)
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Quelle: SID
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