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WM-Kalender 2020 nimmt mit Rennen in Mugello und Sotschi Formen an
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Publiziert 10/07/2020 um 14:16 GMT+2 Uhr
Der Automobil-Weltverband FIA hat die Zahl seiner feststehenden Saisonrennen in der Formel-1-WM von acht auf nunmehr zehn erhöht. Wie die FIA bekannt gab, wurde zum ersten Mal überhaupt der Große Preis der Toskana im italienischen Mugello am 13. September und der Große Preis von Russland in der Olympiastadt Sotschi am 27. September in den wegen der Coronakrise reduzierten WM-Kalender aufgenommen.
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Nachdem die Saison wegen der Pandemie erst am vergangenen Sonntag in Spielberg (Österreich) gestartet werden konnte, war es das erste Ziel der FIA, acht Grand Prix über die Bühne zu bringen. Damit würde die Saison den WM-Status erhalten. Dies gilt derzeit als sicher.
Hockenheim-GP angeblich fix
Wie das Fachmagazin auto motor und sport zudem berichtet, ist für einen späteren Zeitpunkt im Jahr die Entscheidung für einen Großen Preis von Deutschland gefallen. Dieser werde im Oktober Teil eines Dreierpacks mit Portimao/Portugal und Imola/Italien sein. Bestätigungen für diese Meldung gab es am Freitag aber von keiner Seite. Hockenheim hatte sich stets als Ersatz-Standort für ein Rennen ohne Zuschauer angeboten. Wegen der unsicheren Corona-Lage in Asien sowie Nord- und Südamerika wird dieses Szenario nun wieder interessant.
Auch Mugello bildet den Abschluss eines Triple-Headers, an den Wochenenden zuvor wird in Spa (30. August) und Monza (6. September) gefahren. Auf der Strecke nahe Florenz ist normalerweise jährlich die Motorrad-WM zu Gast. Ein Formel-1-Rennen hat es in Mugello bislang nicht gegeben.
Damit sind nun zehn Rennen fest angesetzt, bis zum Ende der Saison will die Königsklasse mindestens 15 WM-Läufe absolvieren. Die letzten Rennen der Saison dürften im Dezember in Bahrain und Abu Dhabi steigen. Momentan finden die Veranstaltungen ohne Zuschauer statt, nach Möglichkeit soll sich das im Saisonverlauf ändern.
FIA plant mit 15 bis 18 Rennen 2020
Die FIA will unter allen Umständen mindestens auf 15 Saisonrennen kommen, um eine Reduzierung der TV-Einnahmen zu verhindern. Wie der Dachverband mitteilte, wolle man auf "15 bis 18" Rennen kommen.
Der weitere WM-Kalender in der Übersicht:
(SID)
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