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Formel E in Berlin: Felix Rosenqvist auf Pole, Nick Heidfeld Letzter
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Publiziert 11/06/2017 um 17:42 GMT+2 Uhr
Felix Rosenqvist hat seinem Sieg gestern gleich die Pole-Position für den Sonntag folgen lassen, während Teamkollege Nick Heidfeld nach einem Problem hinten startet. Auch die Abt-Piloten konnten mit dem Qualifying nicht zufrieden sein. DS Virgin zeigte eine starke Vorstellung.
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Fotocredit: Eurosport
Landet Mahindra an diesem Wochenende gleich einen Doppelschlag? Nach seinem Sieg am gestrigen Samstag hat sich Felix Rosenqvist beim Formel-E-Rennen in Berlin für den Sonntag die Pole-Position gesichert. Mit 1:08.208 Minuten fuhr der Schwede in der Superpole die schnellste Zeit und war damit gut eine Zehntelsekunde schneller als Sebastien Buemi (Renault e.dams), der nach seiner Disqualifikation Wiedergutmachung betreiben möchte.
"Das ist unglaublich", schwärmt Rosenqvist nach seiner Pole-Runde. "Eigentlich dachte ich, dass ich nur auf drei oder vier landen würde, weil meine Runde gut eine halbe Sekunde langsamer als heute Morgen war." Doch die Konkurrenz kam nicht an seine Zeit heran, sodass Mahindra den nächsten Erfolg bejubeln konnte.
Heidfeld mit Problemen
Allerdings gab es für die Mahindra auch ein weinendes Auge, denn ausgerechnet Nick Heidfeld muss sein Heimspiel von ganz hinten angehen. Der Mönchengladbacher hatte Probleme mit dem Auto und war fernab von einer guten Zeit. Heidfeld vermutet ein Sensorproblem: "Ich habe voll beschleunigt, aber das Auto hat das nicht getan", sagt er. Seine Podeststrähne fortzusetzen wird daher fast aussichtlos: "Das kommt natürlich zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt", seufzt er.
Stark war hingegen die Performance von DS Virgin. Das Team war im Gruppenqualifying mit beiden Fahrern vorn, in der Superpole sprangen die Plätze drei für Jose-Maria Lopez und vier für Sam Bird heraus. Rang fünf belegte Techeetah-Pilot Jean-Eric Vergne.
Die beiden Abt-Piloten dürften beim Heimspiel nicht zufrieden sein. Zwar fuhren beide laut eigenen Aussagen gute Runden, trotzdem mussten sich Lucas di Grassi und Daniel Abt nur mit den Plätzen sieben und acht hinter Oliver Turvey (6./NextEV) zufriedengeben.
Ebenfalls in den Top 10 werden heute Nachmittag ein starker Mitch Evans (9./Jaguar) und Nicolas Prost (10./Renault e.dams) starten.
Maro Engel (Venturi) reihte sich als 13. hinter den beiden Dragon von Loic Duval (11.) und Jerome D'Ambrosio (12.) ein. Die beiden von BMW unterstützten Andretti landeten nur auf den Rängen 14 (Robin Frijns) und 17 (Antonio Felix da Costa). In der letzten Startreihe werden Adam Carroll (19./Jaguar) und eben Nick Heidfeld stehen.
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