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Formel E New York 2019: Frijns siegt - Vergne wieder Champion

Formel E New York 2019: Frijns siegt - Vergne wieder Champion
Von Motorsport.com

14/07/2019 um 23:02Aktualisiert 14/07/2019 um 23:18

Jean-Eric Vergne krönt sich bei Kollision di Grassi/Evans und dem zweiten Saisonsieg von Robin Frijns zum zweiten Mal in Folge zum Meister der Elektrorennserie Formel E Während Robin Frijns (Virgin) beim zweiten Rennen im Rahmen des Saisonfinales der Formel E 2018/19 in New York zum Sieg gefahren ist, hat Jean-Eric Vergne (DS Techeetah) mit einer unauffälligen Fahrt auf den siebten Platz den Titel

Jean-Eric Vergne krönt sich bei Kollision di Grassi/Evans und dem zweiten Saisonsieg von Robin Frijns zum zweiten Mal in Folge zum Meister der Elektrorennserie Formel E

Während Robin Frijns (Virgin) beim zweiten Rennen im Rahmen des Saisonfinales der Formel E 2018/19 in New York zum Sieg gefahren ist, hat Jean-Eric Vergne (DS Techeetah) mit einer unauffälligen Fahrt auf den siebten Platz den Titelgewinn sichergestellt.

Für Vergne, der bereits in der Saison 2017/18 Champion geworden war, ist es der zweite Formel-E-Titel in Folge. Damit ist der Franzose in dieser Hinsicht nun der erfolgreichste Fahrer in der fünfjährigen Geschichte der Elektrorennserie. Die meisten Rennsiege hat aber weiterhin Sebastien Buemi, der Champion von 2015/16, auf dem Konto.

Was den Rennsieg beim Saisonfinale 2018/19 betrifft, so hatte Virgin-Pilot Frijns am Sonntag auf dem Brooklyn Street Circuit nach der obligatorischen Renndistanz von 45 Minuten und einer Runde einen Vorsprung von 3,2 Sekunden auf BMW-Pilot Alexander Sims, der Zweiter wurde. Den dritten und damit letzten Podestplatz belegte Samstagssieger Buemi für Nissan e.dams.

Buemi scheidet im Qualifying aus Titelkampf aus

Die Ausgangslage im Titelkampf vor dem Rennen lautete: Jean-Eric Vergne 22 Punkte vor Lucas di Grassi, 25 Punkte vor Mitch Evans und 26 Punkte vor Sebastien Buemi.

Weil es aber Buemi, der seine Titelchancen mit dem Sieg im Samstagsrennen am Leben gehalten hatte, im Qualifying nicht geschafft hat, die drei Bonuspunkte für die Pole-Position einzustreichen, war der Schweizer bereits vor dem Start des Sonntagsrennens aus dem Titelkampf ausgeschieden.

Die Pole-Position ging an Alexander Sims, während Tabellenführer Vergne mit P12 abermals wie schon samstags nur aus dem Mittelfeld startete. Di Grassi und Evans hatten sich für P11 und P8 qualifiziert. Somit starteten Vergne und di Grassi gemeinsam aus der sechsten Reihe.

Lotterer kollidiert in erster Runde mit Lopez

Während Polesetter Sims das Feld vor Buemi anführte, machten die Titelkandidaten di Grassi und Vergne auf den ersten Metern jeweils eine Position gut.

Als Zehnter und Elfter kamen sie aus der ersten Runde zurück und lagen damit zwei beziehungsweise drei Positionen hinter Evans. Der Jaguar-Pilot allerdings konnte nur noch Champion werden, würde er das Rennen gewinnen, zudem die schnellste Runde fahren und Vergne leer ausgehen.

Eine Kollision zwischen Jose Maria Lopez (Dragon) und Andre Lotterer (DS Techeetah) sorgte für eine frühe Safety-Car-Phase und das Aus für die beiden. Beim Restart gab es keine entscheidenden Positionsveränderungen. Wenig später aber griff sich Robin Frijns die zweite Position von Buemi. Wenig später war auch der Spitzenreiter fällig. Frijns bremste sich an Sims vorbei und ging in Führung.

Titelkandidaten di Grassi und Evans kollidieren in letzter Runde

Derweil machten sowohl di Grassi als auch Vergne eine Position gut. Somit fuhren die drei Titelkandidaten Evans, di Grassi, Vergne fortan auf den Positionen acht bis zehn direkt hintereinander, wobei der Tabellenführer auch am Ende dieser Gruppe weiterhin klar die besten Karten in Sachen Titelgewinn hatte.

Zwar gelang es Evans und di Grassi bis eingangs der letzten Runde noch, bis auf P6 und P7 nach vorn zu fahren. Doch das hätte weder dem Jaguar-Piloten noch dem Audi-Piloten gereicht, um Techeetah-Pilot Vergne am zweiten Titelgewinn in Folge zu hindern.

Das Thema erledigte sich in der letzten Runde ohnehin von selbst, denn ein Angriff von di Grassi auf Evans ging schlief. Während die beiden strandeten, kam Vergne problemlos durch, machte damit noch zwei Positionen gut und wurde auf P7 abgewinkt. Doch auch ohne den späten Crash seiner beiden Konkurrenten hätte der Techeetah-Pilot mit einem neunten Platz den Titel erfolgreich verteidigt.

Während Frijns, Sims und Buemi die Podestplätze einnahmen und Sam Bird (Virgin) und Daniel Abt (Audi) die Top 5 abrundeten, kam Vergne hinter Oliver Rowland (Nissan e.dams; 6.) ins Ziel. Evans wurde auf P14 gewertet, di Grassi auf P18. Damit gingen beide leer aus.

Vizetitel für Sebastien Buemi nach Schlussspurt

Lucas di Grassi beendet die Gesamtwertung mit 28 Punkten Rückstand auf Champion Vergne als Dritter. Evans ist noch hinter Robin Frijns auf den fünften Tabellenplatz abgerutscht.

Mit Bildmaterial von LAT.

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