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ePrix Hongkong 2019 | André Lotterer um den Sieg gebracht - Pascal Wehrlein scheidet aus
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Publiziert 10/03/2019 um 10:26 GMT+1 Uhr
Andre Lotterer hat seinen ersten Sieg in der Formel E auf dramatische Art und Weise verpasst. Beim fünften Saisonrennen am Sonntag in Hongkong ging der 37-Jährige vom chinesischen Techeetah-Rennstall als Führender in die Schlussrunde, ehe sich sein rechter Hinterreifen infolge einer Berührung mit dem Virgin von Verfolger Sam Bird (Großbritannien) in seine Einzelteile auflöste.
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"Ich habe mein Rennen wegen ihm verloren", sagte Lotterer zur Szene mit Bird:
Sam Bird wird Sieg aberkannt
Während Lotterer sich nur auf Platz 14 über den Zielstrich schleppte, ließ sich Bird zunächst als Sieger feiern. Die Rennkommissare belegten den Briten allerdings mehr als vier Stunden nach Rennende mit einer Fünf-Sekunden-Strafe, dadurch fiel er auf den sechsten Rang zurück.
Der Sieg ging am grünen Tisch an den Schweizer Edoardo Mortara (Venturi) vor Ex-Meister Lucas di Grassi (Brasilien/Audi) und dem Niederländer Robin Frijns (Virgin). Der Kemptener Daniel Abt (Audi), dem bisher die einzigen zwei Siege eines Deutschen in der Elektro-Rennserie gelangen, rückte auf Rang vier vor.
In der Gesamtwertung übernahm Bird dennoch die Führung. Mit 54 Punkten liegt er allerdings nur einen Zähler vor dem Belgier Jerome D'Ambrosio (Mahindra), der wie Teamkollege Pascal Wehrlein (Worndorf) in der Frühphase des Rennens in eine Kollision verwickelt war.
Der nächste Lauf steigt am 23. März im chinesischen Sanya. Die Formel E macht am 25. Mai in Berlin auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof Station.
Beide Mahindras bei Crash raus
Das Rennen begann bereits äußerst turbulent: Oliver Rowland schnappte sich noch vor Kurve 1 die Führung von Vandoorne, dahinter hatte Bird einen wahren Blitzstart und pflügte von Startplatz sieben auf Rang vier vor und presste sich auch an Lotterer noch vorbei auf Rang drei.
Allerdings wurde das Geschehen schnell gestoppt: Felipe Nasr bekam Kurve 2 nicht und landete in der Streckenbegrenzung - zuvor hatte er sich den Frontflügel bereits ausgerechnet an Teamkollege Jose-Maria López abgefahren.
Pascal Wehrlein und Jerome D'Ambrosio konnten dem Dragon nicht ausweichen und wurden in die Kollision verwickelt - für beide Mahindras kam das Aus.
D'Ambrosio ärgert sich über Nasr
Der ehemals Meisterschaftsführende D'Ambrosio ist darüber alles andere als glücklich: "Ich finde das lächerlich. Bei Nasr war etwas so falsch am Auto, dass es viel Rauch entwickelte und wir auf der Geraden nichts sehen konnten. Er ist schuld am Unfall", ärgert sich der Belgier:
Erst nach einer längeren Rotphase konnte das Rennen wieder aufgenommen werden.
Dort kam aber das nächste Drama: Rowland wurde in Kurve 1 von Bird leicht am Heck touchiert und verlor anschließend beim Herausbeschleunigen an Vortrieb. Rowland wurde auf Rang zehn zurückgereicht, während Bird die Führung übernahm - aber nur kurz. Nach einem kleinen Fahrfehler in Kurve 2 führte plötzlich Lotterer.
Dritte Safety-Car-Phase neutralisiert Rennen
Der Deutsche musste sich anschließend hart gegen Bird erwehren, während nacheinander Alexander Sims, Sebastien Buemi und Stoffel Vandoorne aufgeben mussten und das Safety-Car erneut auf die Piste kam.
Nach dem Restart das gleiche Bild: Bird jagte Vandoorne, bevor das dritte Safety-Car für einen Unfall von Rowland das Geschehen neutralisierte.
Die anschließende Schlussphase mit dem Reifenschaden von Lotterer sollte für Diskussionen sorgen.
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