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Heribert Bruchhagen klagt an: Spieler wie Lewis Holtby haben ihm den Job gekostet
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Publiziert 04/09/2018 um 09:16 GMT+2 Uhr
Der ehemalige Vorstands-Vorsitzende Heribert Bruchhagen hat in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung deutliche Worte über seine Zeit beim Hamburger SV gefunden. Besonders über die Aussage von Lewis Holtby zur Situation beim HSV ärgerte er sich. "Wenn ich lese, dass Spieler wie Lewis Holtby sagen: 'Jetzt macht Fußball mir wieder Spaß' - dann bin ich auf dem Baum", machte er deutlich.
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Heribert Bruchhagen, der am Dienstag seinen 70. Geburtstag feiert, fuhr fort: "Sie haben Millionen verdient, schlecht gespielt, sind abgestiegen und jetzt macht Fußball wieder Spaß. Solche Aussagen sind unverschämt und frech."
Der gebürtige Düsseldorfer verlangt von den Spielern auch Eigenverantwortung für die teils enttäuschenden Leistungen.
"Solche Spieler haben beim HSV drei bis vier Millionen Euro verdient, aber sie haben Beiersdorfer den Job gekostet, Gisdol den Job gekostet, Todt, Hollerbach und am Ende auch noch mir", sagte er.
Bruchhagen: "Hoffmann hatte Masterplan"
Grund für seine Entlassung bei den Hanseaten sei gewesen, dass der Aufsichtsrat auch den Rausschmiss von Jens Todt verlangt habe, und Bruchhagen sich geweigert habe:
Sauer über die Entlassung sei er aber nicht. "Ich bin traurig darüber, dass ich den Job verloren habe. Aber für diese Mannschaft hatte ich keine Verantwortung. Die ist nicht von mir zusammengestellt", sagte er.
Das Amt des Vorstandsvorsitzenden bei den Norddeutschen hat inzwischen wieder Bernd Hoffmann inne. "Hoffmann hatte einen Masterplan. Er wollte unbedingt zurückkehren und hat das dann sehr geschickt gemacht", bilanzierte Bruchhagen, zeigte aber auch Verständnis.
"Das ist das Machtspiel Bundesliga. Und ich sage ganz klar: Beklage nicht Dinge, von denen du 31 Jahre auch profitiert hast", wird er vom "NDR" zitiert.
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