St. Pauli gegen HSV: Eigentor des Jahres?! Mega-Fauxpas von Hamburg-Keeper Daniel Heuer Fernandes im Stadtderby

Torhüter Daniel Heuer Fernandes vom Hamburger SV hat im Topspiel der 2. Bundesliga beim FC St. Pauli (2:2) für ein denkwürdiges Eigentor gesorgt. Der 31-Jährige versenkte einen unsauberen Rückpass seines Vordermanns Guilherme Ramos mit voller Wucht im eigenen Tor. Kurz zuvor war der Ball wegen eines Platzfehlers unglücklich vor Heuer Fernandes, der seitlich vor seinem Kasten stand, aufgesprungen.

Daniel Heuer Fernandes - Hamburger SV

Fotocredit: Getty Images

Dieses Eigentor wird in die deutsche Fußballgeschichte eingehen.
Leidtragender ist der Hamburger Torhüter Daniel Heuer Fernandes, der am Freitagabend im Topspiel der 2. Bundesliga gegen den großen Stadtrivalen FC St. Pauli für einen denkwürdigen Moment sorgte.
Der 31-Jährige, der in jener Szene in der 28. Minute seitlich links vor seinem Gehäuse stand, donnerte beim Stand von 0:1 aus Sicht des HSV einen unsauberen Rückpass seines Mitspielers Guilherme Ramos ins eigene Tor.
Besonders bitter: Aufgrund eines Platzfehlers im Hamburger Millerntorstadion war der Ball unmittelbar zuvor unglücklich vor Heuer Fernandes aufgesprungen. Beim Versuch, das Spielgerät aus der Gefahrenzone zu befördern, rutschte dem Schlussmann der Ball über den Schlappen und landete mit voller Wucht zum zwischenzeitlichen 0:2 im Tor.
Immerhin erkämpften sich die Rothosen dank Treffer von Robert Glatzel (58.) und Immanuel Pherai (60.) nach jenem Fehlstart letztlich noch ein 2:2-Remis.
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Daniel Heuer Fernandes (Hamburger SV) ärgert sich über sein Eigentor

Fotocredit: Getty Images

"Eigentor des Jahrhunderts"

Für "Sky"-Kommentator Hansi Küpper gehöre jener Treffer "auch international zu den Top-Fünf der kuriosesten Eigentore." So weit wollte Ex-Profi Sören Gonther (St. Pauli, SC Paderborn, Erzgebirge Aue) nicht gehen, doch auch der TV-Experte bezeichnete das Missgeschick als "Eigentor, wie es im Buche steht."
Gonther analysierte in der Halbzeitpause weiter: "Ich weiß nicht, wie man das kommentieren soll. Heuer Fernandes hätte wohl am liebsten ein Loch gebuddelt und wäre reingesprungen. Du kannst als Keeper dein Tor da nicht verlassen, um dich anzubieten. Slapstick ist ja untertrieben", sagte er bei "Sky".
Der Hamburger SV wiederum versuchte, seinen Keeper aufzumuntern. "So viele Spiele schon für uns gewonnen. Kopf hoch, Ferro (Spitzname von Heuer Fernandes; Anm. d. Red.)!", war auf dem offiziellen X-Kanal des Tabellenzweiten der 2. Bundesliga zu lesen.
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Quelle: Perform

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