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FC Schalke 04: Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf und Ouwejan-Zoff - Knappen zwischen Abgrund und Kampfgeist
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Publiziert 26/11/2023 um 19:09 GMT+1 Uhr
Nach dem nächsten Tiefschlag durch die 3:5-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf brodelt es beim FC Schalke 04 gewaltig. Mut macht immerhin die zweite Halbzeit. Doch die Baustelle der Defensive scheint mit nun 33 Gegentoren in der laufenden Saison größer als je zuvor. Dazu kommt der Zoff um die Auswechslung von Thomas Ouwejan in der ersten Hälfte. Cheftrainer Karel Geraerts greift durch.
FC Schalke 04
Fotocredit: Getty Images
Torhüter Ralf Fährmann war nach dem nächsten "Tiefschlag" außer sich, Kapitän Marcin Kaminski brachte die "komplette Katastrophe" in Erklärungsnot - und die Fans stellten ihre Unterstützung zwischendurch gänzlich ein. Nach dem wilden 3:5 (0:3) bei Fortuna Düsseldorf brodelt es bei Schalke 04 gewaltig.
"Wir müssen ehrlich zu uns selbst sein. Wir spielen so, wie wir in der Tabelle stehen", polterte Fährmann am "Sky"-Mikrofon und nahm angesichts der anhaltenden Talfahrt in der 2. Fußball-Bundesliga kein Blatt vor den Mund: "Wer was anderes sagt, der verschließt die Augen."
Die kriselnden Knappen stellten beim Gastspiel am Rhein einen Negativrekord für Bundesliga-Absteiger ein, die Niederlage war bereits die neunte im 14. Ligaspiel der Saison. Zweikampfverhalten, Biss, Einsatz: In Düsseldorf ließ der Tabellen-16. vor der Pause vieles vermissen, zeigte sich defensiv abermals anfällig. Es hagelte die Gegentore 29 bis 33 für das Team von Trainer Karel Geraerts.
"In der ersten Halbzeit haben wir keinen Zugriff gefunden", monierte Kaminski bei "Sport1" und haderte insbesondere mit der Zweikampfschwäche, die S04 im Zentrum offenbarte. Die Mannschaft müsse "das auf dem Feld selbst hinbekommen", appellierte der Kapitän, es könne "nicht alles von außen kommen. Wir müssen selbst merken, dass wir mal tiefer stehen und aggressiver sein müssen."
Geraerts betont Kampfgeist
Auf dem Rasen bot Schalke erneut zu viele Räume, Fortuna bedankte sich. Bereits nach 33 Minuten hatte Geraerts genug gesehen, der belgische Coach reagierte mit einem Dreifachwechsel und einer Systemumstellung auf Viererkette. "Ich will nicht aufgeben", betonte Geraerts bei "Sport1": "Auch wenn es 0:3 steht, will ich etwas probieren."
Das Feld früh verlassen musste auch Thomas Ouwejan, der sich über seine Auswechslung echauffierte - und mit Geraerts und Lizenzbereich-Leiter Gerald Asamoah aneinandergeriet. Am Sonntag reagierte der Klub, Ouwejan erhält eine Geldstrafe und wird die anstehende Woche mit der U23 verbringen.
Immerhin: Die Anpassungen im Spiel zahlten sich aus, fortan sah Geraerts von seiner Elf "endlich Leidenschaft und Glaube". Schalke schlug durch Kaminski (57.), Tomas Kalas (74.) und Bryan Lasme (75.) dreimal zu und gestaltete das Spiel bis kurz vor Schluss offen. Dennoch stand am Ende die vierte Pleite im sechsten Pflichtspiel unter Geraerts zu Buche.
Während Mitabsteiger Hertha BSC nach Stolperstart den Turnaround geschafft hat, wartet Schalke auch nach dem Trainerwechsel auf einen echten Lauf. Zu einem solchen ist Königsblau jedoch in den kommenden Wochen verdammt. Denn am Freitag empfangen die Gelsenkirchener Schlusslicht VfL Osnabrück, danach geht es zum Kellernachbarn Hansa Rostock.
Zweite Hälfte macht Mut
Mut für die Aufgaben macht der Auftritt in Halbzeit zwei. "Das ist das, was ich sehen will", forderte Geraerts, "und ab jetzt wird das so sein."
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(SID)
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Quelle: Perform
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