Nürnberg feiert dramatischen 4:3-Sieg in Magdeburg - Darmstadt kassiert Heimklatsche gegen Elversberg

Auswärts eine Macht - zu Hause nur Pleiten, Pech und Pannen: Der 1. FC Magdeburg setzt seine kuriose Achterbahnfahrt durch die Zweitligasaison fort. Der FCM verlor am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg durch ein Tor in letzter Minute mit 3:4 (1:3) und verpasste den Sprung auf einen direkten Aufstiegsplatz. Paderborn springt nach einem glanzlosen 2:0-Erfolg in Ulm vorläufig auf Rang fünf.

Nürnberg feiert dramatischen Sieg in Magdeburg

Fotocredit: Getty Images

Erster der Auswärtstabelle, Letzter der Heimtabelle: Unbedingt wollte der FCM sich mit dem ersten Heimsieg seit fast einem Jahr von dieser Statistik befreien. Es begann allerdings wie so häufig zu Hause, es jubelte der Gegner. Der Nürnberger Innenverteidiger Ondrej Karafiat traf früh mit einem Kopfball (5.).
Magdeburg kam zwar durch ein Freistoßtor von Marcus Mathisen zurück (27.), lag jedoch nur sechs Minuten später zwei Treffer hinten.
Zunächst verwandelte Robin Knoche (30.) einen Foulelfmeter, dann unterlief FCM-Profi Jean Hugonet ein Eigentor mit dem Knie (33.). Martijn Kaars (72.) machte es noch einmal spannend - dann traf Hugonet (78.) auf der richtigen Seite. Julian Justvan (90.+4) schlug spät zurück. Aus zehn Heimspielen hat Magdeburg nur sieben Punkte geholt.
Nürnberg hatte im Wintertransferfenster mit lukrativen Spielerverkäufen aufhorchen lassen. U17-Weltmeister Finn Jeltsch wechselte für bis zu zehn Millionen Euro zum VfB Stuttgart, Stefanos Tzimas verkaufte der FCN für angeblich 25 Millionen zu Brighton and Hove Albion. Bis zum Sommer bleibt Tzimas aber noch in Nürnberg. Das Team von Miroslav Klose rückte bis auf vier Punkte an Magdeburg heran.

Paderborn siegt glanzlos - Darmstadt in der Krise

Der SC Paderborn hingegen mischt im Aufstiegsrennen weiter mit. Bei langer Überzahl holten die Ostwestfalen beim Aufsteiger SSV Ulm einen 2:0 (0:0)-Arbeitssieg und liegen mit 34 Punkten noch in Schlagdistanz zu den Topteams.
Marvin Mehlem (81.) brachte die Paderborner mit seinem späten Kopfballtor in Führung, Adriano Grimaldi (90.+7) besorgte den Endstand. Für die Ulmer, bei denen Dennis Dressel (50.) wegen groben Foulspiels die Rote Karte sah, riss die jüngste Heimserie nach vier Spielen ohne Niederlage. 17 Punkte bedeuten vorerst weiter Rang 16.
Darmstadt 98 hat seine Talfahrt ungebremst fortgesetzt. Das Team von Trainer Florian Kohfeldt verlor sein Heimspiel gegen die zuletzt ebenfalls schwächelnde SV Elversberg mit 0:3 (0:2) und muss seinen Blick mit nur 25 Punkten langsam eher nach unten richten. Die Chance auf den direkten Wiederaufstieg ist schon nach 21 Spieltagen nur noch verschwindend gering.
Die Elversberger belohnten sich nach zuletzt ansprechenden Leistungen wieder mit einem Ergebnis. Das eigentliche Saisonziel Klassenerhalt ist mit 32 Punkten greifbar, der Blick kann sogar Richtung Aufstiegsplätze gehen. Robin Fellhauer (12.), Maurice Neubauer (42.) und Fisnik Asllani (64.) trafen zum ersten Sieg 2025. Die Lilien, bei denen Fabian Nürnberger wegen groben Foulspiels die Rote Karte sah (74.), holten aus den vergangenen fünf Spielen nur einen Punkt.
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(SID)
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Quelle: Perform


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