2. Bundesliga: Hertha BSC unterliegt 1. FC Köln im Olympiastadion - Berliner verpassen Sprung auf Platz zwei

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Hertha BSC hat in der 2. Bundesliga den Sprung auf Tabellenplatz zwei verpasst. Die Mannschaft von Cristian Fiél unterlag im Topspiel am Samstagabend im heimischen Olympiastadion dem 1. FC Köln mit 0:1 (0:1). Für die Gäste erzielte Tim Lemperle in der 31. Minute das einzige Tor des Abends. Dank des Dreiers rückt der "Effzeh" stattdessen bis auf zwei Punkte an die Berliner heran.

Tim Lemperle schießt Köln zum Sieg gegen Hertha BSC

Fotocredit: Getty Images

Der 1. FC Köln hat die Erfolgsserie von Hertha BSC beendet und sich nach dem Pokalcoup auch in der 2. Fußball-Bundesliga zurückgemeldet.
Vier Tage nach dem 3:0 gegen den Bundesliga-Neuling Holstein Kiel setzte sich der Absteiger in Berlin mit 1:0 (1:0) durch und verbesserte sich mit dem ersten Auswärtssieg seit zwei Monaten ins Tabellenmittelfeld.
Die Hertha verlor nach drei Pflichtspielsiegen in Folge ein wenig den Kontakt zur Spitze.
Tim Lemperle brachte die Kölner, die in der Liga zuletzt zweimal verloren und dabei sieben Gegentore kassiert hatten, vor 68.765 Zuschauern im Olympiastadion in Führung (31.). Torhüter Marvin Schwäbe hielt auch in seinem zweiten Saisonspiel die Null fest.
"Natürlich sind Siege immer was Schönes", sagte Lemperle bei "Sky", "wir waren im engeren Kreis gar nicht so unruhig. Wir haben uns auf das konzentriert, was uns auszeichnet."

Lemperle läuft allen davon

Die Hertha tat sich in der ersten Hälfte enorm schwer, die Gäste hatten deutlich mehr vom Spiel - und auch die klareren Torchancen. Zunächst schlenzte Lemperle den Ball noch am langen Eck vorbei (18.), dann sorgte der Kölner Stürmer für die verdiente Führung:
Nach starkem Steilpass von Dominique Heintz ließ er Hertha-Torhüter Tjark Ernst keine Chance. Erst kurz vor dem Pausenpfiff geriet das FC-Tor erstmals in Gefahr, Eric Martel rettete in höchster Not vor Derry Scherhant (45.).
Nach dem Seitenwechsel ging die Hertha - mit Jon Thorsteinsson als zusätzlicher Offensivkraft - energischer und couragierter zu Werke. Auf der Gegenseite hatte allerdings Dejan Ljubicic die große Chance zum 2:0 (60.).
(SID)
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Quelle: Perform


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