Schock in der Nachspielzeit: Horrorverletzung bei Hannovers Jessic Ngankam - Unterschenkel gebrochen

Dieses Foul hat Mitspieler und Gegner geschockt: Im Zweitliga-Spiel zwischen Hannover und SV Elversberg rauschte Paul Stock in 96-Profi Jessic Ngankam hinein. Dabei knickte der Unterschenkel Ngankams weg, was zu einem Schien- und Wadenbeinbruch führte. Der 24-Jährige musste auf einer Trage vom Feld gebracht werden. Elversberg war trotz des 3:1-Sieges verständlicherweise nicht zum Feiern zumute.

Elversbergs Paul Stock rauschte in Jessic Ngankam von Hannover. (Quelle: Screenshot Sky)

Fotocredit: Eurosport

Elversbergs Trainer Horst Steffen sagte nach der Partie bei "Sky": "Die Spieler wollten gar nicht feiern. Wir können nur alle unsere Wünsche ausdrücken, dass er schnell wieder fit wird."
Alle seien "schockiert und enttäuscht, dass er sich so verletzt hat. Dass alle gesehen haben, dass das eine schwere Verletzung ist."
Erst in der 81. Minute war Jessic Ngankam eingewechselt worden. Bei einem Zweikampf im Mittelfeld in der Nachspielzeit rauschte Elversbergs Paul Stock so unglücklich in den 24-Jährigen, dass er am Boden liegen blieb.
Die Spieler auf dem Feld bildeten schnell einen Sichtschutz, Ngankam wurde vom Platz und in ein Krankenhaus gebracht. Der Verdacht auf Schien- und Wadenbeinbruch bestätigte sich am Abend, wie der Verein mitteilte. Noch am Samstagabend wurde der gebürtige Berliner operiert.

Zieler: "Tut mir brutal leid für ihn"

"Jessic Ngankam wird damit für eine lange Zeit ausfallen – eine Rückkehr in dieser Saison ist vollkommen ausgeschlossen", hieß es auf der Homepage des Vereins.
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Hannover-Profi Jessic Ngankam.

Fotocredit: Imago

Ngankams Mitspieler Ron-Robert Zieler sagte nach dem Spiel: "Ich habe aus 60 Metern gesehen, dass sein Bein schief stand. Es tut mir brutal leid für ihn, es ist ganz bitter."
Havard Nielsen ergänzte: "Es war schlimm, sein Bein sah nicht gut aus. Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist, wie es aussah."

Breitenreiter macht wenig Hoffnung

Die Hoffnung ist jedoch gering, wie die Worte von Hannovers Trainer André Breitenreiter nahelegten: "Der Verdacht ist da, dass ziemlich viel kaputt sein wird." Der Trainer fügte hinzu: "Die Stimmung in der Kabine war nach dem Spiel natürlich auch wegen der Verletzung von Jess sehr gedrückt und negativ."
Hannover erwischte einen doppelt schwarzen Tag: Die Niedersachsen verloren auch noch überraschend vor heimischer Kulisse.
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Quelle: Perform


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