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Kaiserslautern siegt in Karlsruhe und beißt sich in Spitze fest, SC Paderborn setzt Erfolgsserie gegen Bielefeld fort
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Publiziert 18/10/2025 um 15:37 GMT+2 Uhr
Der 1. FC Kaiserslautern hat sich dank eines Last-Minute-Siegs vorerst in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga festgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht gewann das Verfolgerduell beim Karlsruher SC 3:2 (1:0) und verbesserte sich durch den fünften Sieg in den vergangenen sechs Spielen zumindest vorübergehend auf Rang vier. Auch der SC Padernorn siegte erneut - und spektakulär.
Jubel beim 1. FC Kaiserslautern
Fotocredit: Imago
Marlon Ritter (90.+3) erzielte in der Nachspielzeit den Siegtreffer für Kaiserslautern, nachdem Fabian Schleusener (58.) und Lilian Egloff (83.) die Partie für den KSC zunächst ausgeglichen hatten. Zuvor brachten Torjäger Ivan Prtajin (11.) und Naatan Skyttä (54.) die Gäste in Führung.
Beide Mannschaften suchten von Beginn an den Weg nach vorne, es entwickelte sich eine äußerst unterhaltsame Begegnung. Einen Schuss von Mika Haas verlängerte Prtajin per Hacke zur Führung der Gäste ins Tor. Es war bereits der achte Saisontreffer des Stürmers.
Kaiserslautern blieb auch danach am Drücker, verpasste aber den zweiten Treffer. Karlsruhe kam nach einer halben Stunde besser ins Spiel, vergab aber bis zur Pause gute Gelegenheiten.
Nach dem Wechsel schloss Skyttä einen Konter erfolgreich ab, doch Schleusener machte das Spiel schnell wieder spannend. Kapitän Marvin Wanitzek bot sich die große Chance zum Ausgleich, doch Luca Sirch rettete stark vor der Linie (74.). Egloff schien in der Schlussphase dann die erste Heimniederlage des KSC zu verhindern, doch Ritter hatte das letzte Wort.
Bielefelds-Negativserie geht in Paderborn weiter
Sieben Tore, drei Strafstöße - und die nächsten Episoden zweier Serien: Paderborn hat im spektakulären Ostwestfalen-Duell mit Arminia Bielefeld seine starke Form untermauert. Angeführt von Doppelpacker Steffen Tigges gewann der SCP trotz zweimaligen Rückstands 4:3 (1:2) und sprang durch den fünften Sieg in Folge vorerst auf den zweiten Tabellenplatz. Aufsteiger Bielefeld musste dagegen die vierte Pflichtspielniederlage hintereinander hinnehmen.
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Jubel beim SC Paderborn
Fotocredit: Getty Images
Der ehemalige Kölner Tigges (50./62.) mit seinen ersten Toren im Paderborner Trikot und Filip Bilbija (55.) mit einem verwandelten Foulelfmeter drehten die Partie nach der Pause zugunsten der Mannschaft von Trainer Ralf Kettemann.
Zuvor hatten Joel Grodowski (16., Foulelfmeter) und Thaddäus Momuluh (29.) die Gäste zweimal in Führung gebracht, Mika Baur (26.) hatte vor der Pause zwischenzeitlich ausgeglichen. Der Bielefelder Anschluss von Tim Handwerker (73., Foulelfmeter) kam zu spät.
Paderborn verbuchte durch Laurin Curda (2.) und Bilbija (3.) früh zwei vielversprechende Abschlüsse. Insgesamt entwickelte sich in der Folge ein ausgeglichenes Duell – mit drei Treffern in rund zehn Minuten. Grodowski verwandelte einen Strafstoß, den Momuluh herausgeholt hatte. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich durch Baur traf dann Momuluh nach Vorlage von Grodowski zur erneuten Führung.
Tigges der Matchwinner für Paderborn
Das Ergebnis ging in Ordnung; Paderborn wirkte nach den Gegentreffern etwas angeschlagen. Doch die Gastgeber kamen dann druckvoll aus der Kabine und legten die Grundlage für eine kurzweilige zweite Hälfte.
Tigges, in der ersten Hälfte noch völlig untergetaucht, traf an der Grenze zum Abseits zum Ausgleich, nur fünf Minuten später verwandelte Bilbija einen Foulelfmeter zur ersten Paderborner Führung (55.). Erneut Tigges vergrößerte den Vorsprung, ehe es Bielefeld einmal mehr vom Punkt noch einmal spannend machte.
Dresden wartet weiter auf Sieg
Dynamo Dresden wartet seit sechs Ligaspielen auf einen Sieg. Die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm musste sich trotz zweimaliger Führung mit einem 2:2 (1:0) bei Preußen Münster begnügen, verließ aber zumindest bis zum Sonntag die Abstiegszone.
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Preußen Münster gegen Dynamo Dresden
Fotocredit: Imago
Alexander Rossipal (23.) und Lars Bünning (71.) erzielten die Tore der Gäste. Münster kam durch Jorrit Hendrix (51.) und einem Eigentor von Bünning (85.) jeweils zum verdienten Ausgleich. Bei Dresden sah zudem der kurz zuvor eingewechselte Stefan Kutschke die Rote Karte wegen einer Tätlichkeit (90.+7).
Die Gastgeber begannen schwungvoll. Jano ter Horst (13.) und Lars Lokotsch (15.) boten sich Chancen zur frühen Führung. Diese gelang dann etwas überraschend den Sachsen. Rossipal zirkelte einen Freistoß sehenswert in den Winkel.
Münster fehlt die Effizienz
Münster zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt, doch es mangelte den Preußen zunächst an Effizienz. Rico Preißinger (27.), Marvin Schulz (31.) und Lokotsch (34.) ließen noch in der ersten Halbzeit ihre Möglichkeiten ungenutzt.
Der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Oscar Vilhelmsson machte es auch nicht besser (47.), dann gelang Hendrix der verdiente Ausgleich. In der kampfbetonten Partie wurde danach auch Dresden etwas aktiver. Jakob Lemmer scheiterte aber an Preußen-Torhüter Johannes Schenk (56.). Bünning sorgte per Kopf für die erneute Führung des Aufsteigers, ehe ihm kurz vor dem Ende ein Eigentor unterlief.
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(SID)
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FC Bayern - BVB: Die Zahlen zum Top-Duell der Bundesliga
Quelle: Perform
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