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Absteiger Wolfsburg verurteilt Hasskommentare gegen Joakim Maehle nach Platzverweis: "Überschreitet jede Grenze"
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Publiziert 26/05/2026 um 17:43 GMT+2 Uhr
Der VfL Wolfsburg hat nach der Pleite in der Relegation Hass und Gewaltandrohungen im Netz gegen seinen Spieler Joakim Maehle "aufs Schärfste" verurteilt. "Gerade in solchen Momenten gehören Kritik, Wut und Diskussionen zum Fußball dazu. Was Joakim Maehle aktuell jedoch an persönlichen Anfeindungen, Beleidigungen und sogar Drohungen erfährt, überschreitet jede Grenze", schrieben die Wölfe.
Maehle beim Gang in die Kabine
Fotocredit: SID
Abwehrspieler Maehle hatte am Montagabend beim 1:2 n.V. im Relegations-Rückspiel beim SC Paderborn in der 14. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen. Zu diesem Zeitpunkt lag Wolfsburg mit 1:0 in Führung.
"Unser Abstieg ist nicht die Verantwortung eines einzelnen Spielers. Er ist die Folge einer enttäuschenden Saison, in der wir als Klub über Monate hinweg nicht gut genug waren. Dafür tragen wir gemeinsam die Verantwortung", schrieb der VfL.
Maehle habe in der abgelaufenen Saison "alles für den VfL Wolfsburg gegeben. Wer ihn am gestrigen Montag in den Katakomben des Stadions gesehen hat, der weiß, welche Schuld dieser Spieler sich ohnehin schon aufbürdet", hieß es weiter.
"Aber Fehler gehören zum Fußball. Persönliche Angriffe und Bedrohungen dagegen dürfen niemals Teil davon sein. Wir stehen geschlossen hinter Joakim und seiner Familie und verurteilen jede Form von Hass und Gewaltandrohung aufs Schärfste", betonte der Klub.
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(SID)
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Quelle: Perform
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