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Sven Mislintat muss nach Abstieg in Düsseldorf wohl gehen - Samir Arabi soll Neuaufbau als Sportvorstand meistern
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Publiziert 24/05/2026 um 00:15 GMT+2 Uhr
Nach dem Sturz in die 3. Fußball-Liga hat sich Fortuna Düsseldorf offenbar von Sportvorstand Sven Mislintat getrennt. Das berichteten "Sky" und "Bild" am Samstagabend. Demnach habe sich der Aufsichtsrat gegen eine weitere Zusammenarbeit mit dem 53-Jährigen entschieden. Den Neuaufbau nach dem überraschenden Abstieg der Fortuna soll der frühere Bielefelder Samir Arabi verantworten.
Sportvorstand Sven Mislintat muss nach dem Abstieg von Fortuna Düsseldorf wohl gehen
Fotocredit: Getty Images
Die Trennung von Mislintat solle am Sonntag verkündet, der Vertrag in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst werden. Der frühere Dortmunder und Stuttgarter Funktionär hatte erst im Dezember in Düsseldorf als Nachfolger von Klaus Allofs angeheuert.
Nach dem bitteren letzten Spieltag, als die Fortuna durch ein 0:3 bei Greuther Fürth noch auf einen direkten Abstiegsplatz gerutscht war, hatte sich Mislintat noch kämpferisch gezeigt. "Ich bin nicht derjenige, der beim Abstieg abhaut - im Gegenteil, dann bin ich erst recht da", sagte Mislintat, verwies aber darauf, dass der Aufsichtsrat letztlich über ihn entscheiden müsse.
Dieser entschied sich allerdings gegen ihn. Den Neuaufbau soll Arabi, der zwischen 2011 und 2023 Sport-Geschäftsführer bei Arminia Bielefeld war, leiten. Der 47-Jährige soll bereits nach der Trennung von Allofs ein Kandidat am Rhein gewesen sein.
In der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens würde Arabi eine schwere Aufgabe vorfinden. Nach dem Abstieg des Klubs, der vor der Saison noch den Bundesliga-Aufstieg als Ziel ausgegeben hatte, besitzen nur zehn Spieler einen Vertrag für Liga drei, darunter vier Nachwuchstalente ohne Profierfahrung.
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(SID)
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