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"Wollte schlichten": Großkreutz rechtfertigt Schlägerei

"Wollte schlichten": Großkreutz rechtfertigt Schlägerei
Von SID

14/05/2019 um 10:22Aktualisiert 14/05/2019 um 11:02

Ex-Weltmeister Kevin Großkreutz hat seine erneute Verwicklung in eine Schlägerei nochmals als Hilfsversuch gerechtfertigt. "Egal wo, ich werde immer probieren zu schlichten, und wenn dann noch auf Familienväter mit Kindern und Frauen draufgehauen wird, dann finde ich, dass es ein Muss ist. Dass ich dann alles abbekomme und die mit zehn Mann draufgehen, ist es mir einfach wert", so Großkreutz.

Der Defensivspieler von Drittligist KFC Uerdingen ergänzte auf seinem Instagram-Profil:

"Ich kann nicht einfach wegschauen. Ich werde nie wegschauen."

Großkreutz hatte am Montag in der "Bild-Zeitung" seine Beteiligung an einer gewalttätigen Auseinandersetzung am Rande des Kreisliga-C-Spiels der dritten Mannschaft seines Dortmunder Heimatklubs VfB Kemminghausen gegen FC Brambauer II bestätigt.

Mehrere Eskapaden in der Vergangenheit

Der 30-Jährige wollte nach eigenen Angaben in der Prügelei schlichten, ehe mehrere Anhänger der Gäste den früheren Bundesliga-Profi von Borussia Dortmund und des VfB Stuttgart attackierten.

Großkreutz hatte nach mehreren Eskapaden erst vor zwei Jahren durch eine Prügelei im Stuttgarter Rotlichtviertel für Aufsehen gesorgt. Nach der Schlägerei in der Schwaben-Metropole hatte der Ex-Nationalspieler seine Laufbahn vorübergehend auch schon beendet.

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