Ousmane Dembélé gewinnt den Ballon d'Or 2025 - PSG-Star sticht Lamine Yamal vom FC Barcelona um Goldenen Ball aus

Frankreichs Dribbelkönig Ousmane Dembélé vom Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain hat erstmals den Ballon d'Or gewonnen. Der 28-Jährige nahm die Auszeichnung als Nachfolger des Spaniers Rodri (Manchester City) am Montagabend im Pariser Théâtre du Châtelet entgegen - nur wenige Kilometer westlich des PSG-Stadions Parc des Princes. Aitana Bonmatí machte ihren Titel-Hattrick perfekt.

Yamal geht leer aus: Dembélé erstmals Ballon-d'Or-Gewinner

Quelle: Perform

Ousmane Dembélé grinste zunächst verlegen, strich seinen schlichten schwarzen Anzug glatt, und bald war er den Tränen nahe.
"Das ist unglaublich, was ich gerade erleben darf", sagte der französische Dribbelkönig mit leiser Stimme.
Nach einer Traumsaison mit dem Sturm auf den Champions-League-Thron nahm er den "Heiligen Gral", wie er die Trophäe vorab genannt hatte, am Montagabend im Pariser Opern- und Konzerthaus Théâtre du Châtelet strahlend entgegen - nur wenige Kilometer westlich des PSG-Stadions Parc des Princes, direkt am Ufer der Seine. Es war ein Heimsieg: und zwar ein völlig verdienter.
Französischer Meister und Pokalsieger, überragender Spieler der Königsklasse, Klub-WM-Finalist - viel mehr ging nicht für den Weltmeister von 2018 und früheren Profi von Borussia Dortmund.
Dembélé, mit 28 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Fußballkunst, reiht sich in eine exquisite Legenden-Galerie französischer Sieger ein: Raymond Kopa (1958), Michel Platini (1983-85), Jean-Pierre Papin (1991), Zinédine Zidane (1998) und Karim Benzema (2022) hatten sich darin schon verewigt.

Dembélé folgt auf Rodri

Kurioserweise konnte Dembélé seine Trophäe allerdings nur persönlich in Empfang nehmen, weil er verletzt ist. Er hat einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel - ansonsten hätte er am Montagabend mit PSG bei Olympique Marseille antreten müssen.
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Ballon d'Or: Großer Abend für Dembélé und Bonmatí

Quelle: SID

Sein Team kassierte ausgerechnet an diesem Abend die erste Saisonniederlage (0:1), der ursprünglich für Sonntagabend angesetzte "Classique" der Ligue 1 war aufgrund von Unwetterwarnungen um einen Tag verschoben worden.
So aber ging alles glatt. Frankreich habe mit der achten Trophäe nun immerhin zu Superstar Lionel Messi aus Argentinien aufgeschlossen, der alleine achtmal geehrt wurde, scherzte die Sportzeitung "L'Équipe". 
Dembélé folgt auf Rodri (Spanien/Manchester City), er ließ das spanische Wunderkind Lamine Yamal vom FC Barcelona und seinen Klubkollegen Vitinha (Portugal) hinter sich. Florian Wirtz, 150-Millionen-Euro-Einkauf des FC Liverpool, landete abgeschlagen auf dem 29. Platz. Letzter deutscher Ballon-d'Or-Gewinner war Matthias Sammer 1996.

Bonmatí macht Titel-Hattrick perfekt

Ohnehin gab es für die deutschen Nominierten bei der Gala nichts zu holen. Der frühere Bundestrainer Hansi Flick stand zwar auf der Shortlist, war aber letztlich chancenlos gegen PSG-Coach Luis Enrique. Klara Bühl stand ebenfalls zur Wahl und landete auf Platz 19, die Trophäe krallte sich zum dritten Mal in Serie die Spanierin Aitana Bonmatí vom FC Barcelona. Auch für Torhüterin Ann-Katrin Berger (Gotham FC) reichte es trotz ihrer Glanzleistungen bei der EM nicht ganz, vor ihr landete nur die englische Europameisterin Hannah Hampton.
Der Preis existiert seit 1956 und wird von der Zeitung "France Football" vergeben, es wählt eine internationale Jury von Fachjournalisten. Rekordsieger ist Messi. Parallel dazu ehrt der Weltverband FIFA seit 1991 den Weltfußballer. Zwischen 2010 und 2015 hatten die FIFA und France Football kooperiert und nur einen Preis gemeinsam als FIFA Ballon d'Or vergeben.

Alle Ehrungen im Überblick

  • Ballon d'Or Männer: Ousmane Dembélé (Paris Saint-Germain)
  • Ballon d'Or Frauen: Aitana Bonmatí (FC Barcelona)
  • Bester junger Spieler (Kopa-Trophäe): Lamine Yamal (FC Barcelona)
  • Beste junge Spielerin (Kopa-Trophäe): Vicky López (FC Barcelona)
  • Bester Trainer (Johan-Cruyff-Trophäe Männerteams): Luis Enrique (Paris Saint-Germain)
  • Bester Trainer (Johan-Cruyff-Trophäe Frauenteams): Sarina Wiegmann (Englische Nationalmannschaft)
  • Bester Torhüter (Yashin-Trophäe Männer): Gianluigi Donnarumma (Manchester City)
  • Beste Torhüterin (Yashin-Trophäe Frauen): Hannah Hampton (FC Chelsea)
  • Bester Torjäger (Gerd-Müller-Trophäe): Viktor Gyökeres (FC Arsenal)
  • Beste Torjägerin (Gerd-Müller-Trophäe): Ewa Pajor (FC Barcelona)
  • Team des Jahres Männer: Paris Saint-Germain
  • Team des Jahres Frauen: FC Arsenal
  • Bestes soziales Engagement (Socrates-Award): Xana Fundacion
(SID)
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Bonmatí zum Dritten: Spanierin macht Ballon-d'Or-Hattrick perfekt

Quelle: Perform


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