Nach Körperverletzungs-Vorwurf gegen Nicklas Bendtner: Entschuldigung trotz Unschuldsbeteuerung

Der frühere Bundesliga-Spieler Nicklas Bendtner hat sich nach seiner angeblichen Attacke auf einen Taxifahrer bei seinem Klub Rosenborg Trondheim und den Fans des norwegischen Vereins entschuldigt. In Bezug auf den Verdacht auf Körperverletzung allerdings plädiert der dänische Ex-Nationalspieler nach Angaben seines Anwaltes auf unschuldig.

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Bendtners Begleiterin bezeichnete unterdessen in sozialen Netzwerken die Vorkommnisse aus der Nacht zum Sonntag in einem Kopenhagener Taxi, bei denen der Fahrer einen Kieferbruch erlitten haben soll, als Schutzreaktion des 30-Jährigen für ihre Person.
"Ich bin in einen sehr unglücklichen und sehr unangenehmen Vorfall verwickelt gewesen. Ich entschuldige mich bei Rosenborg und seinen Anhängern für das, was passiert ist", sagte Bendtner am Dienstag auf einer Pressekonferenz von Rosenborg:
Das mutmaßliche Opfer erwähnte Bendtner nicht.

Videoaufzeichnungen sollen Tat belegen

Bendtners Unschuldsbeteuerungen stehen die Aussagen des verletzten Chauffeurs sowie des Taxiunternehmens entgegen. Ein Firmensprecher sagte zuletzt, dass Beweise wie beispielsweise Videoaufzeichnungen aus dem Taxi der Polizei übergeben worden seien.
In seiner Zeit beim VfL Wolfsburg (2014 bis 2016) sorgte Bendtner mit seinem Verhalten abseits des Rasens immer wieder für Schlagzeilen. Über Nottingham Forest kam Bendtner 2017 nach Trondheim und wurde auf Anhieb Torschützenkönig in Norwegen. Bei vorherigen Engagements beim FC Arsenal oder Juventus Turin konnte sich Bendtner nicht durchsetzen.
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