FC Bayern München und der Belgier Kevin De Bruyne waren sich schon über einen Wechsel einig

Der FC Bayern und Offensivakteur Kevin De Bruyne waren sich im Sommer bereits über einen Wechsel einig. Der Transfer vom VfL Wolfsburg nach München scheiterte jedoch an der Ablösesumme. Das berichtet der Berater des Belgiers, Patrick De Koster, im belgischen Sportmagazin "Le Vif". De Bruyne ging letztlich für rund 74 Millionen Euro zu Manchester City in die Premier League.

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Es war der Poker schlechthin im Sommer 2015. Nach einer brillanten Saison für die "Wölfe" bemühten sich sämtliche Top-Klubs aus Europa um De Bruyne.
Berater de Koster kann jetzt offen über diese Phase sprechen. "Wir waren uns nach zwei Treffen mit Bayern einig", blickt er zurück und fügt an: "Ich bin davon überzeugt, er würde jetzt für Bayern spielen, wenn sie den geforderten Preis gezahlt hätten."
Das war allerdings genau der Knackpunkt. Bayern wollte offenbar nicht mehr als 50 Millionen Euro zahlen. Als die Münchner aus dem Poker ausstiegen, wurde es zum Zweikampf zwischen City und Paris St. Germain.

Gute Bilanz bei City

Laut de Koster sei auch das Angebot aus der französischen Hauptstadt sehr gut gewesen und die Perspektive in einer schönen Stadt in der Nähe zu seinem Heimatland Belgien zu spielen, sei für seinen Klienten ebenfalls reizvoll gewesen. Im Gegensatz zur Attraktivität der Ligue 1. Da war dann wiederum die Premier League verlockender.
Bei den Citizens schlug er recht gut ein. In bisher 27 Spielen erzielte er elf Tore und lieferte zwölf Vorlagen. "Er ist super happy!", stellt De Koster klar.
Glücklich sind bekanntlich auch die Bayern geworden. Sie verpflichteten Douglas Costa für ungefähr 30 Millionen Euro.
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