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Toni: "Würde Buffon holen"
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Publiziert 06/05/2009 um 17:39 GMT+2 Uhr
Luca Toni hat sich für eine Verpflichtung von Gianluigi Buffon stark gemacht. "Buffon ist einer der besten Torhüter der Welt", begründet der Bayern-Stürmer. Zumal der italienische Weltmeister-Keeper vor dem Absprung beim Spitzenklub Juventus Turin stehen soll. Beim Thema Diego hält sich Toni zurück.
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"Buffon würde ich schon holen", sagt Toni. Allerdings gefolgt von einem betont lauten Lachen des FCB-Angreifers.
Klar: Toni will sich in puncto Personalpolitik nicht mehr zu weit aus dem Fenster lehnen. Zu häufig musste sich der Nationalspieler in der laufenden Saison den Vorwurf gefallen lassen, Forderungen bezüglich des Kaders gestellt zu haben.
"Das Glück der Nationalmannschaft"
Allerdings macht der 31-Jährige auch keinen Hehl daraus, dass er seinen italienischen Landsmann sehr gerne im Trikot des deutschen Rekordmeisters sehen würde. "Meines Erachtens ist Buffon einer der besten Torhüter der Welt", adelt Toni den Juve-Keeper und betont, wie wichtig ein erfahrener Schlussmann ist: "Ein sehr starker Sturm garantiert Tore, aber mindestens genauso wichtig ist es, dass man jemanden im Tor hat, der Gegentore verhindert. Und Buffon war in den vergangenen Jahren das große Glück der italienischen Nationalmannschaft und von Juventus Turin."
Eine klare Aussage des Bayern-Stars.
Klar ist aber ebenso, dass Buffon alles andere als ein Schnäppchen ist. Der Manager des vierfachen Welttorhüters, Silvano Martina, beziffert die Ablösesumme des Keepers auf 20 Millionen Euro - im Vergleich zu den knapp 55 Millionen Euro, die "Juve" im Juli 2001 beim Wechsel Buffons an den FC Parma überweisen musste, ein fast schon erschwinglicher Betrag. Juventus soll für den Star-Torhüter aber knapp 40 Millionen verlangen.
Ehe-Krise mit der "Alten Dame"
Als preisdrückend könnte sich jedoch die Tatsache erweisen, dass es in der Ehe zwischen Buffon und der "Alten Dame" heftig kriselt. Zwar betont Martina, dass "Gigi" grundsätzlich beim italienischen Rekordmeister bleiben möchte, stellt aber auch klar, dass dazu die sportliche Perspektive stimmen müsse. Konkret heißt das: "Juve" muss mittelfristig wieder um Titel mitspielen. Doch davon ist der Traditionsklub momentan weit entfernt.
Die Aussichtslosigkeit im Meisterschaftskampf (Platz drei, elf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Inter Mailand bei noch vier ausstehenden Spieltagen) und der zuletzt schwelende Streit zwischen Mannschaft und Trainer Claudio Ranieri belasteten das Verhältnis zum Klub. Als sich in der Pause des Liga-Spiels gegen US Lecce (2:2) Mauro Camoranesi und Ranieri angeschrien haben sollen, verließ Buffon die Kabine und kehrte allein auf den Platz zurück.
Ein echter Champion
Die Klasse Buffons ist unbestritten. Allerdings ist "Gigi" nicht mehr der Jüngste. Der 92-fache Nationalspieler wurde Ende Januar 31. Für Toni jedoch kein Argument gegen Buffon. "Er ist vielleicht nicht mehr so jung, aber dafür stark. Das Alter ist ohnehin nicht so wichtig, das Entscheidende ist, dass er ein echter Champion ist." Ein Champion, der den Münchnern in der Tat gut zu Gesicht stehen würde.
Wesentlich brisanter ist momentan allerdings einen andere Personalie. Diego steht beim FCB nach wie vor ganz oben auf der Liste. Auch Toni würde eine Verpflichtung des brasilianischen Spielmachers begrüßen. "Er ist ein toller Spieler", sagt der Bayern-Stürmer, will aber keine Empfehlung aussprechen: "Was Transfers angeht, bin ich der falsche Ansprechpartner."
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