Bundesliga-Elf der Woche - Redaktion vs. User: Comeback der Kellerkinder

Der 6. Spieltag der Bundesliga ist Geschichte. Einige Akteure ragten wieder heraus. Vergleicht die Eurosport-Elf der Woche mit dem Auswahl-Team der User.

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Tor

Loris Karius (Mainz 05): Der Keeper ist der große Rückhalt der FSV-Defensive. Karius hielt, was zu halten war - und seine Mannschaft dadurch bis zum Schlusspfiff im Spiel. Es lag ausschließlich an ihm, dass die Partie gegen Leverkusen nicht schon eher entschieden wurde.

Abwehr

Marvin Plattenhardt (Hertha BSC): Nahm gegen Köln in der ersten Halbzeit den guten Marcel Risse nahezu komplett aus der Partie. Dazu schaltete sich der 23-Jährige ständig in die Angriffe der Berliner ein und bereitete das 1:0 durch Vedad Ibisevic mit einer sehenswerten Flanke vor.
Emir Spahic (Hamburger SV): Ist mittlerweile auf den fairen Zweikampf fokussiert. Gewann 16 Zweikämpfe, war stark im Kopfball und bei langen Ingolstädter Bällen der Fels in der Brandung. Eine konzentrierte und sehr souveräne Leistung des Bosniers, der zudem mit 73 Ballbesitzphasen den Höchstwert des HSV verbuchen konnte.
Mitchell Weiser (Hertha BSC): Beackerte die rechte Seite mit großem Engagement. Stellte Kölns Defensivabteilung mit seinen Flügelläufen immer wieder vor Probleme und war auch in der eigenen Defensive stets aufmerksam. Verhinderte mit einer Rettungstat auf der Linie den Ausgleich.

Mittelfeld

Filip Kostic (VfB Stuttgart): Allmählich wird klar, warum der VfB eine Ablöse von 30 Millionen Euro aufrief und Schalke damit im Transferpoker vergraulte. Kostic machte auf dem linken Flügel eine starke Partie, tanzte Hannovers Sakai immer wieder aus und suchte auch den Abschluss. Eine Schlüsselfigur im Offensivspiel des VfB.
Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach): Harmonierte mit seinem Offensivkollegen Raffael gegen Augsburg. Legte wichtige Wege zurück und spielte intelligente Pässe. Veredelte seine Leistung mit einem sehenswerten Treffer zum 3:0.
Raffael (Borussia Mönchengladbach): Sprühte vor Spielfreude. In den ersten fünf Saisonspielen war er an keinem Treffer direkt beteiligt, gegen den FCA legte der Offensivmann gleich drei Treffer auf und kam selbst einige Male zum Abschluss.
Karim Bellarabi (Bayer Leverkusen): Zeigte einen sehr couragierten Auftritt gegen Mainz. Wirbelte die Defensive auf dem rechten Flügel mächtig durcheinander und sorgte mit guten Hereingaben regelmäßig für Gefahr im Strafraum.

Angriff

Sandro Wagner (Darmstadt): Lieferte gegen seinen Ex-Klub Bremen eine ganz starke Partie ab, lauf- und zweikampfstark und mit Durchsetzungsvermögen. Erzielte obendrein seine ersten beiden Tore seit Ewigkeiten, einmal souverän per Elfer, dann cool per Kopf. Wurde damit zum Matchwinner.
Robert Lewandowski (FC Bayern): Das Ein-Mann-Torpedo gegen Wolfsburg. Pulverisierte mit seiner sensationellen Fünf-Tore-Gala sämtliche Rekorde: schnellster Hattrick (3:22 Minuten), schnellster Viererpack (7 Min.), schnellster Fünferpack (9 Min.) - und erstmals traf ein Joker fünffach. Eine schwer zu fassende Vorstellung.
Timo Werner (VfB Stuttgart): Belebte den Angriff der Schwaben. Stand beim zweiten Treffer richtig und staubte einen Abpraller ab. War auch sonst stets bemüht, ging in die Spitze und suchte den Abschluss. Ein Tor, eine Vorlage - gelungener Abend.
Das ist die Eurosport-Elf des 6. Spieltags der Bundesliga:
Das ist die User-Elf des 6. Spieltags der Bundesliga:
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