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Elf der Woche: Altintop in Topform
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Publiziert 05/02/2015 um 00:06 GMT+1 Uhr
Am 19. Spieltag schaffte es kein Bayern-Spieler in die Elf der Woche. Ebenso kein Dortmunder, denn der BVB enttäuschte erneut. Dafür glänzte ein Augsburger.
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TOR:
Timo Horn (1. FC Köln): Der Keeper blieb zum siebten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer. Auch gegen den VfB hielt er die Null fest und zeigte gute Paraden. Er wirkte stets konzentriert, war sicher auf der Linie und überzeugte im Stellungsspiel.
ABWEHR:
Jannik Vestergaard (Werder Bremen): Für den ehemaligen Hoffenheimer hätte die Rückkehr in seine alte Heimat nicht besser laufen können. Der 22-Jährige bildete zusammen Alejandro Gálvez in der Innenverteidigung ein extrem starkes Duo. Er gewann die entscheidenden Zweikämpfe und hatte somit maßgeblichen Anteil am 2:1-Auswärtserfolg der Bremer.
Wendell (Bayer Leverkusen): Der Linksverteidiger fand eine gute Balance aus sicherem Stellungsspiel und ordentlichem Offensivdrang. Vor dem Siegtor eroberte er den Ball, sprintete die Linie entlang und bereitete den Treffer mustergültig vor. Hohes Laufpensum und wenige Fehlpässe.
Ragnar Klavan (FC Augsburg): Nach anfänglichen Unsicherheiten stabilisierte Klavan die Abwehr. Auch nach dem Platzverweis von Janker räumte der 29-jährige Este alles ab. Der BVB versuchte es zumeist mit langen Bällen, die jedoch fast immer an Klavans Kopf abprallten.
Benedikt Höwedes (Schalke 04): Beim 1:1 gegen den Rekordmeister hielt der Schalker-Kapitän die Abwehr zusammen und dirigierte seine Mitspieler geschickt. Beim entscheidenden Gegenstoß schlich sich der Innenverteidiger nach vorne, als ihn die komplette Bayern-Abwehr aus den Augen ließ. Mit seinem Treffer zum Ausgleich schockte er die Münchner.
MITTELFELD:
Marcell Jansen (HSV): Der Linksverteidiger wurde im Duell gegen Paderborn im linken Mittelfeld aufgeboten. Und das zahlte sich aus HSV-Sicht aus. Nach acht Sekunden holte Jansen einen Elfmeter heraus. Das zweite Tor erzielte er aus der Drehung und vor dem dritten Hamburger Tor flankte er das Leder herrlich auf Artjoms Rudnevs, der ablegte. Diese Leistung hatte Hand und Fuß.
Stefan Aigner (Eintracht Frankfurt): Machte über die rechte Seite immer wieder Druck und funktionierte im Zusammenspiel mit Inui hervorragend. Der Lohn für eine starke Leistung war der Führungstreffer gegen Wolfsburg, den Aigner in eiskalter Manier erzielte.
Lars Stindl (Hannover 96): Der Kapitän der Niedersachsen war Dreh- und Angelpunkt im Spiel der "Roten". Stindl spielte unaufgeregt, erzielte viele Ballgewinne und sorgte mit seinen Pässen stets für Gefahr. Vor allem seine Flanken kamen punktgenau und stellten die FSV-Abwehr vor arge Probleme.
Pablo de Blasis (FSV Mainz 05): De Blasis war der Aktivposten im Spiel der 05er. Sobald der Argentinier auf dem linken Flügel an den Ball gelangte, brannte es lichterloh in Hannovers Defensive. Vor allem seine Wendigkeit machte ihn zu einem enorm unangenehmen Gegenspieler.
Halil Altintop (FC Augsburg): Auf der "Zehn" zeigte Altintop eine hervorragende Vorstellung und hatte maßgeblichen Anteil am Sieg des FCA in Dortmund. Durch ein fantastisches Solo über das halbe Feld bereitete er den Siegtreffer durch Bobadilla vor und machte auch ansonsten ein gutes Spiel.
ANGRIFF:
Franco Di Santo (Werder Bremen): Zwei Spiele, drei Tore nach der Winterpause. Di Santo schießt Werder aus dem Keller. Der Argentinier ist der Schlüsselspieler in Bremens Offensive. Gegen Hoffenheim erzielte er den wichtigen Führungstreffer und war bei Kontern brandgefährlich. Insgesamt schoss Di Santo in dieser Saison schon neun Treffer.
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