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Elf der Woche zum 34. Spieltag der Bundesliga: Mario Götze trifft doppelt und Leroy Sané glänzt
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Publiziert 16/05/2016 um 12:49 GMT+2 Uhr
Mario Götze zeigt wohl seine beste Saisonleistung im Trikot des FC Bayern und trifft doppelt, Ron-Robert Zieler liefert bei seinem letzten Auftritt für Hannover 96 eine Top-Leistung ab. Julian Brandt und Karim Bellarabi sind die Sieggaranten bei Bayer Leverkusen und Leroy Sané erweitert seine Bewerbungsmappe für die EM um ein weiteres Kapitel. Die Eurosport.de-Elf zum 34. Spieltag.
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Tor:
Ron-Robert Zieler (Hannover 96): Der Keeper wird Hannover 96 nächste Saison an allen Ecken und Enden fehlen. Insbesondere in der Schlussphase rettete der 27-Jährige überragend gegen Ribéry und Vidal. Zieler hatte in dieser Saison sicher den geringsten Anteil an Hannovers Abstieg.
Abwehr:
Joel Matip (Schalke 04): In seinem letzten Spiel für die "Königsblauen" bewies Matip eindrucksvoll, warum Jürgen Klopp ihn für nächste Saison nach Liverpool geholt hat. Defensiv erledigte der Schalker Abwehrchef seine Aufgaben ohne Fehl und Tadel. Offensiv überzeugte Matip mit klugen Pässen im Spielaufbau und einem traumhaften Assist zum zwischenzeitlichen Schalker 2:1.
Fabian Lustenberger (Hertha BSC): Der Kapitän fightete und kurbelte die Angriffsbemühungen der Hertha an. Am Ende konnte aber auch Lustenberger nicht die Akzente für eine Berliner-Führung setzen. Dennoch: Motor des Spiels und Vorbild für sein Team.
Andreas Christensen (Borussia M'Gladbach): Der Gladbacher Innenverteidiger war beim 2:0-Auswärtserfolg der "Fohlen" in Darmstadt der Garant für das Zu-Null-Spiel. Die Chelsea-Leihgabe kam auf eine Passquote von 93% und war der beste Zweikampf-Akteur auf dem Platz: 84,6 Prozent seiner Duelle gewann er, in der Luft kam er sogar auf einen Wert von 85 Prozent. Wenn es brenzlig wurde, war der 20-Jährige immer zur Stelle. Insgesamt kam der Däne auf acht klärende Aktionen.
Mittelfeld:
Leroy Sané (Schalke 04): Sané war der überragende Spieler bei Schalkes 4:1-Sieg in Hoffenheim. Der 20-Jährige machte mit der Hoffenheimer Defensive was er wollte und war zu keinem Zeitpunkt der Partie zu bremsen. Krönte seine Leistung mit einem Zaubertor, das die Vorentscheidung in der Partie brachte. Ein besseres Empfehlungschreiben für eine EM-Nominierung hätte Sané nicht abgeben können.
Mario Götze (FC Bayern): Zeigte seine wohl beste Saisonleistung. Der 23-Jährige war von Anfang an einer der Fixpunkte im Bayernspiel und kombinierte herrlich mit David Alaba und Franck Ribéry. Seine beiden Treffer waren technisch exzellent, auch ein dritter und vierter wäre durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Götze muss hoffen, dass Carlo Ancelotti seine tolle Leistung mitverfolgt hat.
Julian Brandt (Bayer Leverkusen): Bereitete das 1:1 vor, war immer gefährlich, zauberte mit Karim Bellarabi und war an fast jeder gefährlichen Aktion der Leverkusener beteiligt. Sammelte seinen 11. Scorer-Punkt in den letzten neun Spielen und gab damit sein letztes Bewerbungsschreiben für Joachim Löw ab.
Karim Bellarabi (Bayer Leverkusen): Gemeinsam mit Brandt der Erfolgsfaktor für Bayer. Hätte das 3:1 selbst schießen können, legte aber uneigennützig auf Stefan Kießling ab. War zu schnell für Ingolstadts Verteidiger, im Eins-gegen-eins kaum zu stoppen und dauerhaft gefährlich. Einziger Kritikpunkt: Hätte Tore schießen können, vielleicht müssen. In dieser Form winkt bei der EM ein Stammplatz.
André Hahn (Borussia Mönchengladbach): Er sorgte für Leben in der Gladbacher Offensive. Hahn stand im Mittelpunkt der meisten Gladbacher Angriffe, sorgte mit einem Lattentreffer in der 16. Minute für die erste große Chance des Spiels. In der 63. Minute stand der Rechtsaußen goldrichtig und köpfte zum 2:0-Endstand aus Sicht der Gäste ein.
Sturm:
Robert Lewandowski (FC Bayern): Der Pole krönte seine überragende Spielzeit mit seinem 30. Saisontor. Lewandowski war immer anspielbar und zeigte enorm viel Druck zum Tor. Ein Treffer mit der Hacke blieb ihm allerdings verwehrt - Zieler parierte glänzend. Besonderes Lob muss man ihm beim 2:0 durch Mario Götze aussprechen, als er freiwillig auf seinen 31. Saisontreffer verzichtete und den Ball unberührt ins Tor ließ.
Anthony Ujah (Werder Bremen): Der Nigerianer hat wegen des Ein-Stürmer-Systems mit Claudio Pizarro die undankbare Jokerrolle bei den Bremern - doch der stach gegen Frankfurt! Denn Trainer Viktor Skripnik sagte ihm die motivierenden Worte bei der Einwechslung: "Du hast die Chance, uns mit deinem Tor den Arsch zu retten." Und Ujah tat es! Offiziell wird der erlösende Treffer für Werder zum Klassenerhalt zwar als sein fünfter Assist und nicht als sein zwölftes Tor gewertet - doch mindestens 98 Prozent der Aktion gehörten definitiv Ujah.
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