Tor

René Adler, Hamburger SV (7 Nominierungen für die Elf des Spieltags): Zwischen den Pfosten unserer Redaktions-Elf steht René Adler. Zu Jahresbeginn musste er sich noch hinter Jaroslav Drobny anstellen. Ab dem 25. Spieltag der Rückrunde war der 30-Jährige aber wieder absolute Stammkraft im Tor der Hanseaten und hatte entscheidenden Anteil am Klassenerhalt. In der Hinrunde der laufenden Saison konnte man endgültig wieder den "alten" Adler aus Leverkusener Zeiten bewundern. Ohne den Schlussmann würde das Abstiegsgespenst mit Sicherheit auch in diesem Jahr wieder durch Hamburg spuken. Der Adler fliegt wieder!

Abwehr

Bundesliga
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Jannik Vestergaard, Werder Bremen (6 Nominierungen): Der Bremer Innenverteidiger ist vielleicht DIE Überraschung in der Eurosport-Elf des Jahres. Doch der baumlange Däne hatte entscheidenden Anteil am Bremer Aufschwung in der ersten Jahreshälfte. Vestergaard verlieh der löchrigen Bremer Defensive die bis dato fehlende Stabilität und übernahm nach seinem Wechsel von Hoffenheim sofort das Kommando in der Viererkette der Werderaner.
Joel Matip, Schalke 04 (5 Nominierungen): Auch ein Name, den man nicht unbedingt auf dem Zettel haben musste. Doch Matip ist einer der torgefährlichsten Innenverteidiger der Liga und hat sich seine Berechtigung allein schon mit fünf Scorerpunkten in der abgelaufenen Hinrunde verdient. Im Jahr 2015 stand der Deutsch-Kameruner in 29 von 34 Spielen über die vollen 90 Minuten auf dem Feld und kassierte dabei nur drei gelbe Karten. Eine absolut verlässliche Größe in der Schalker Innenverteidigung.
David Alaba, FC Bayern (4 Nominierungen): Ob Linker Verteidiger, Innenverteidiger, Zentrales Mittelfeld oder Linksaußen - Alaba spielte in diesem Jahr überall. Und er lieferte immer ab. Einen Spieler, der Schnelligkeit, Zweikampfstärke und Übersicht nahezu in Perfektion vereint, muss man in der Bundesliga und vielleicht sogar in den Ligen der Welt lange suchen. Wenn er fit war, spielte der Österreicher immer von Beginn an und bestach durch Beständigkeit. Das Wort ´Fehler´ scheint im Wortschatz von Alaba nicht zu existieren.

Jannik Vestergaard

Fotocredit: Imago

Mittelfeld

Shinji Kagawa, Borussia Dortmund (7 Nominierungen): Nach einem schwachen Start in Dortmund fand der Japaner nach dem Jahreswechsel zu alter Formstärke zurück und spielte wie bei seiner ersten Amtszeit in Dortmund den Gegner Knoten in die Beine. Einer guten Rückrunde mit drei Treffern und sechs Assists ließ Kagawa eine Hinrunde mit vier Toren und sieben Vorlagen folgen. Aus dem offensiven Mittelfeld der Borussia ist der 26-Jährige mittlerweile nicht mehr wegzudenken.
Douglas Costa, FC Bayern (5 Nominierungen): Der Brasilianer kam als unbeschriebenes Blatt aus Donetsk. Nach einer überragenden Hinrunde kennt ihn jeder Fußballfan. In lediglich zwölf Bundesligaspielen verdiente sich Costa satte fünf Nominierungen für die Elf der Woche. Und womit? Mit Recht. Zwei Treffer und zwölf Vorlagen stehen für den Dribbelkünstler zu Buche. Die gegnerischen Verteidiger degradierte der Linksfuß regelmäßig zu Statisten und brachte den so lange vermissten Spielwitz in das Bayern-Spiel.
Marco Reus, Borussia Dortmund (5 Nominierungen): Nach einer verkorksten Dortmunder Hinrunde 2014 hatte Marco Reus in der Rückrunde entscheidenden Anteil daran, dass der BVB das nahezu Unmögliche noch schaffte und sich für die Europa League qualifizierte. In der Hinrunde der neuen Spielzeit konnte Reus zu großen Teilen an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen und hat sich mit acht Treffern in der Liga einen Platz in der Eurosport-Elf des Jahres 2015 verdient.
Kevin De Bruyne, VfL Wolfsburg (5 Nominierungen): Auch wenn er mittlerweile bei Manchester City spielt, kommt man in der Elf des Jahres um Kevin De Bruyne nicht herum. In der ersten Jahreshälfte trug der Belgier noch das Trikot des VfL Wolfsburg und war Dreh- und Angelpunkt im Spiel der "Wölfe". Seine Bilanz in der Rückrunde 2014/15: sieben Tore, elf Vorlagen und alle 17 Ligapartien über die volle Distanz. Von den deutschen Sportjournalisten wurde De Bruyne zu "Deutschlands Fußballer des Jahres" gekürt.

Douglas Costa spielte eine überragende Hinrunde

Fotocredit: SID

Angriff

Pierre-Emerick Aubameyang, Borussia Dortmund (10 Nominierungen): Was der Gabuner in dieser Hinrunde veranstaltete, hatte schon nahezu beängstigende Züge von Messi oder Ronaldo. 18 Tore in 17 Bundesligaspielen. Aubameyang ging in lediglich vier Partien leer aus, ansonsten traf er immer mindestens ein Mal. Aber auch von Januar bis Mai kann der pfeilschnelle Angreifer mit elf Treffern in 16 Partien eine stattliche Torquote vorweisen. Im gesamten Kalenderjahr 2015 tauchte Aubameyang in der Liga somit 29 Mal als Torschütze auf dem Spielberichtsbogen auf.
Robert Lewandowski, FC Bayern (7 Nominierungen): Natürlich darf auch Robert Lewandowski nicht in der Eurosport-Elf des Jahres fehlen. Allein wegen seiner fünf Buden in neun Minuten gegen Wolfsburg hätte der Pole eine Daseinsberechtigung. Aber allein auf seinen Fünferpack darf man Lewandowski in diesem Jahr nicht reduzieren. Immerhin ließ es der 27-Jährige noch in 2015 noch weitere 20 Mal klingeln und hatte großen Anteil am 25. Meistertitel der Münchener.
Raffael, Borussia Mönchengladbach (7 Nominierungen): Nach dem Trainerwechsel von Lucien Favre zu André Schubert blühte der Brasilianer regelrecht auf und verdiente sich seine Aufstellung mit sechs Toren und acht Assists. Auch durch Raffaels neun Treffer in der Rückrunde der letzten Saison sicherten sich die "Fohlen" die direkte Qualifikation zur Champions League.
Das ist die Eurosport-Elf des Jahres 2015:
https://i.eurosport.com/2015/12/21/1756004.jpg
Wen hättet ihr für die Elf des Jahres nominiert? Schreibt es uns in den Kommentaren!
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