Holger Badstuber hat die Einstellung des Bayern-Nachwuchs harsch kritisiert
Nationalspieler Holger Badstuber vom FC Bayern München hat die Einstellung der Jugendspieler im eigenen Verein harsch kritisiert. Während einer Pressekonferenz warf er den jungen Talenten indirekt zu wenig Biss und Geduld vor sowie zu viel Bequemlichkeit vor. Bayern biete seinem Nachwuchs Top-Vorraussetzungen, die Spieler sollten "nicht so viel jammern" sondern mit Leistung überzeugen.
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Der 26-Jährige ist sich sicher, dass es heutzutage nicht schwieriger ist, sich in die erste Mannschaft zu spielen, als dies "früher" der Fall war - zum Beispiel vor seinem Debüt am 8. August 2009. Bayern sei "immer eine Top-Mannschaft gewesen." Um es zu den Profis zu schaffen, müsse man "alles reinlegen".
Auf die Frage, ob den Talenten im Moment der letzte Punch fehle, antwortete Badstuber eindeutig:
Ein klarer Seitenhieb gegen zwei erst kürzlich "gescheiterte" Bayern-Talente.
Kurt und Gaudino ergreifen die Flucht
Sinan Kurt, der erst im Sommer 2014 nach langem Hin und Her für drei Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach an die Isar kam, hatte sich in München nicht durchsetzen können und wechselte zur Rückrunde zu Hertha BSC. Nach nur 45 Minuten Spielzeit in der letzten Saison stand er in der Hinrunde kein einziges Mal im Kader der ersten Mannschaft.
Auch Gianluca Gaudino "floh" im Winter von der Säbener Straße. Er schloss sich auf Leihbasis dem FC St. Gallen an. In dieser Saison schaffte es der Sohn von Ex-Bundesligaprofi Maurizio Gaudino immerhin zwei Mal in den Profi-Kader, spielte aber keine Minute.
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