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Schalke 04: Horst Heldt zieht vor seinem letzten Bundesligaspiel bei 1899 Hoffenheim Bilanz
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Publiziert 13/05/2016 um 11:04 GMT+2 Uhr
Der scheidende Sportvorstand Horst Heldt hält den ausgebliebenen Mentalitätswechsel bei Bundesligist Schalke 04 für eines der großen Versäumnisse seiner Amtszeit. "Dass ich es während meiner Amtszeit nicht geschafft habe, hier einen Glauben an die eigene Stärke zu vermitteln, das gehört zu meinen persönlichen Enttäuschungen", sagte Heldt im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".
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Weiter sagte der 46-Jährige: "Dieser Glaube fehlt hier nach wie vor, im Umfeld und nach innen, der ist anderswo ausgeprägter."
Auf Schalke herrsche "schon viel Pessimismus. Aus der Historie heraus wird das Glas eben immer halb leer gesehen. Das ist kein Vorwurf an irgendwen. Doch wenn man es mit anderen Regionen und anderen Vereinen vergleicht, stellt man fest: Es ist einfach so." Schalke sei aber kein Chaosklub:
Der 46-Jährige wird seinen Posten auf Schalke schon am Samstag nach dem Spiel bei 1899 Hoffenheim (ab 15:30 Uhr im Liveticker auf Eurosport.de) niederlegen. Christian Heidel, der zurzeit noch beim FSV Mainz 05 tätig ist, übernimmt ab Pfingstsonntag.
Fehlentscheidungen und Erfolge
Seine Transferpolitik verteidigte Heldt. "Bis auf ein Jahr hatte ich immer eine positive Transferbilanz. Ich konnte mich ja oft nur mit Spielern beschäftigen, die ablösefrei zu kriegen waren. Wenn jetzt die Schlaubischlümpfe sagen, der Ciprian Marica war teuer und ein Flop, dann haben diese Leute keine Ahnung", so Heldt, der jedoch auch Fehlentscheidungen wie die Verpflichtungen von Felipe Santana oder Sidney Sam einräumte: "Diese Transfers haben nicht funktioniert, wie man jetzt weiß."
Zu seinen großen Erfolgen zählt Heldt die Investitionen in die Nachwuchsarbeit. "Die Professionalisierung hat erst in den letzten Jahren stattgefunden", sagte Heldt und ergänzte:
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