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8:0! FC Bayern München mit nächstem Schützenfest gegen den HSV in der Bundesliga
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Publiziert 25/02/2017 um 17:17 GMT+1 Uhr
Der FC Bayern München hat am 22. Spieltag der Bundesliga ein Schützenfest gegen den Hamburger SV gefeiert. Beim 8:0 (3:0) trafen Arturo Vidal (17. Minute), Hattrick-Schütze Robert Lewandowski (24., Foulelfmeter/42./54.), David Alaba (56.), der eingewechselte Kingsley Coman (65./69.) und Arjen Robben (87.) für den furios aufspielenden Rekordmeister. Der HSV ging einmal mehr in München unter.
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So lief das Spiel:
0:5, 0:8, 1:3, 2:9, 0:5, 0:6 - die jüngsten Auftritte des Hamburger SV beim FC Bayern München verhießen nichts Gutes für die Fans des Bundesliga-Dinos. Und das Spiel ist dann auch ganz einfach zusammengefasst.
Nach einer abwartenden ersten Viertelstunde streiften sich die Bayern die Arsenal-Form über und waren damit schlichtweg in allen Belangen zwei bis drei Klassen zu stark für den HSV. Speziell die rechte bayerische Seite mit Philipp Lahm und Arjen Robben machte mit dem bemitleidenswerten Douglas Santos, was sie wollten und initiierten einen gefährlichen Angriff nach dem anderen.
Das 1:0 fiel allerdings über links. Dort setzte sich David Alaba stark gegen Nicolai Müller durch. Über Thomas Müller gelangte der Ball ins Zentrum zu Arturo Vidal, der aus 16 Metern trocken links unten zur Führung traf (17.).
In der Folge entwickelte sich ein Scheibenschießen auf das Tor von René Adler, der sein 250. Bundesligaspiel bestritt. Zunächst rettete Adler noch stark gegen Robert Lewandowski (18.), musste sich wenig später dann aber zweimal dem Polen geschlagen geben (Foulelfmeter, 24./42.). Vor dem 2:0 hatte Mergim Mavraj Müller im Strafraum zu Fall gebracht.
Wer nach dem Seitenwechsel aus Hamburger Sicht gehofft hatte, dass der FCB einige Gänge zurückschalten würde, sah sich getäuscht. Eingeladen von immer körperlos verteidigenden Hanseaten demontierte die Elf von Carlo Ancelotti den überforderten Gegner. Lewandowski (54.) und Alaba (56.) schraubten das Ergebnis rasch in die Höhe.
Im Anschluss vermochten selbst die Auswechslungen von Lewandowski, Thiago und Philipp Lahm die Bayern nicht im Spielfluss zu stoppen. Der eingewechselte Kingsley Coman (65./69.) und der sich mit einem seiner bekannten Sololäufe für ein starkes Spiel belohnende Robben schraubten das Ergebnis dennoch auf 8:0 in die Höhe, welches wohl auch die letzten Ancelotti-Kritiker überzeugt haben dürfte, dass der FCB den richtigen Formaufbau Richtung Mai eingeschlagen hat.
Der HSV muss sich nach der Blamage, die speziell für das Torverhältnis verheerende Folgen hatte, nun schnell wieder sammeln, um am Mittwoch im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach (ab 20 Uhr im Liveticker auf Eurosport.de) ein anderes Gesicht zu zeigen.
Zwei kleine Randnotizen noch am Ende. Vidal verbuchte neun der 13 bayerischen Fouls, sah von Schiedsrichter Bastian Dankert jedoch keine Gelbe Karte. Und Manuel Neuer blieb zum 100. Mal im Bayern-Trikot ohne Gegentor.
Die Stimmen:
David Alaba (FC Bayern München): "Wir haben auch für den Trainer so ein Spiel abgeliefert. Er hatte vor dem Spiel in der Besprechung extra erwähnt, dass es sein 1000. Spiel ist und etwas ganz Besonderes für ihn. Umso schöner, dass es so gelaufen ist.“
René Adler (Hamburger SV): "Wir waren von der ersten Minute nicht im Spiel, haben gefühlt keinen Zweikampf gewonnen. Dann wirst du von den Bayern natürlich auch so her gespielt. Die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, tut nicht nur weh, sondern ist unerträglich. Wir wollen jetzt im Pokal zeigen, dass wir es anders und besser können."
Mergim Mavraj (Hamburger SV): "Das ist natürlich eine Blamage. Wir haben hier wohl gedacht, dass wir etwas mitspielen können - und das geht einfach nicht. Dann wirst du eben so bestraft."
Der Tweet zum Spiel:
Nach 25 Minuten deutete sich das Hamburger Debakel bereits an...
Das fiel auf: Der ewige Lahm
Wer Philipp Lahm gegen den HSV zuschauen durfte, dem muss einfach das fußballerische Herz schmerzen, denn der Kapitän des FC Bayern befindet sich weiterhin in außergewöhnlicher Verfassung. Wenn Lahm diese Form bis Saisonende halten kann, wird er zumindest dafür sorgen, dass Bayern in den nächsten Jahren das ein oder andere Mal sehnsüchtig zurückblicken wird - ganz egal, wer ihn beim Rekordmeister ersetzen wird.
Die Statistik: 1000
Im Heimspiel gegen den HSV saß Carlo Ancelotti zum 1000. Mal bei einem Pflichtspiel auf der Trainerbank.
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