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Bernd Leno von Bayer Leverkusen zum AC Milan - der Transfer-Check
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Publiziert 19/06/2017 um 10:49 GMT+2 Uhr
Bernd Leno wird offenbar vom AC Milan umworben. Laut "kicker" und "Bild" erwägt der Serie-A-Klub den Torhüter von Bayer Leverkusen als Nachfolger von Gianluigi Donnarumma, der nicht verlängern will und sofort verkauft werden könnte. Lenos Kontrakt in Leverkusen ist bis 2020 datiert, seine Ausstiegsklausel soll abgelaufen sein. Dem Vernehmen nach lag diese im hohen 20-Millionen-Bereich.
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Weil die Causa Donnarumma zu eskalieren droht, soll Milan die Leverkusen-Bosse um Rudi Völler bereits kontaktiert haben.
Dessen Aussage im "kicker" impliziert eher das Gegenteil:
Lenos Berater Uli Ferber wird im Fachblatt wie folgt zitiert: "Nur wenn es um die ganz großen Klubs geht, werden wir uns Gedanken machen. Ein Wechsel müsste für Bernd wirklich sportlich der nächste Schritt sein. Eine andere Lösung wird es nicht geben."
Leno: "Ich spiele bei einem Top-Klub"
Der 25-jährige Keeper ließ Ende Mai verlauten, dass "alles möglich" sei. Sein Wortlaut stimmte mit jenem von Ferber überein:
Allerdings böte "die Situation bei Bayer Leverkusen auch Chancen. Fakt ist: Ich spiele bei einem Top-Klub in Deutschland." Am heutigen Montag steht Leno zudem bei der Confed-Cup-Auftaktpartie des DFB-Teams gegen Australien zwischen den Pfosten (ab 17 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de).
Eurosport-Check: Das ausschlaggebende Argument ist mehrfach gefallen - die Weiterentwicklung bei einem Spitzenverein, der wirklich ein höheres Level garantiert. Der AC Milan von 2007 hätte das Niveau gehoben, der AC Milan von heute nicht.
Nach Jahren der Dürre nehmen die Lombarden immerhin an der Europa-League-Qualifikation bei. Obwohl Leverkusen nicht international spielt, wäre Milan keine Lösung, die Lenos Ambitionen in der Nationalmannschaft entscheidend befeuert.
Transfer-Wahrscheinlichkeit: 20 Prozent
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