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Borussia Mönchengladbach - 1. FC Köln: André Schubert entspannt gegen Kölns "Trainer-Entsorger"
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Publiziert 18/11/2016 um 17:13 GMT+1 Uhr
Borussia Mönchengladbach geht mit einer Mischung aus Sorge und Aufbruchstimmung in das richtungsweisende Duell mit dem ewigen Rivalen: 464 Minuten ohne Tor, nur Platz elf in der Tabelle - und jetzt kommen auch noch die "Trainer-Entsorger" des 1. FC Köln. "Es wird ein heißes Derby", sagt Trainer André Schubert, auf dem am Samstag (15:30 Uhr im Liveticker) enormer Druck liegt.
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Nach fünf Spielen ohne eigenen Treffer bekam Schubert zuletzt Gegenwind zu spüren, auch bei den Fans waren erste Unmutsbekundungen zu hören. "Es lässt einen nie völlig kalt, was geschrieben wird. Aber man sammelt seine Erfahrungen, mittlerweile kenne ich die Reflexe und Automatismen des Geschäfts", sagt Schubert über die Schlagzeilen und Diskussionen der vergangenen Wochen.
Umso größer ist die Hoffnung, gegen Köln endlich die Wende einzuleiten. Gegen jenen Klub also, der zuletzt gleich zweimal einen Gladbach-Trainer zu Fall brachte: Vor acht Jahren verlor Jos Luhukay nach dem bis heute letzten FC-Sieg am Niederrhein seinen Job, vergangene Saison nahm Lucien Favre nach einem 0:1 beim Erzrivalen den Hut.
Eine Entlassung muss Schubert indes auch im Falle einer Niederlage nicht fürchten. "Wir sind von ihm überzeugt, sonst hätten wir nicht verlängert", sagt Sportdirektor Max Eberl, der den Favre-Nachfolger Ende September mit einem Vertrag bis 2019 ausgestattet hatte. Anschließend begann die Torlos-Serie.
Schubert "geht es unglaublich gut"
Auch Schubert bleibt trotz Kritik gelassen. "Mir geht es unglaublich gut auf der Welt. Ich darf eine Mannschaft in der Bundesliga trainieren, bei einem hervorragenden Verein", sagt er und weiß um das Geschäft: "Wenn es gut läuft, ist man der Zauberer. Wenn nicht, ist man das Gegenteil."
Immerhin: Im Derby kann Schubert wieder auf zahlreiche zuletzt verletzte Akteure zurückgreifen, die Hoffnungen ruhen vor allem auf Spielmacher Raffael. "Er ist in einer ganz anderen Verfassung als noch vor dem Berlin-Spiel. Da merkt man, dass er jetzt zehn Tage trainieren konnte", sagt Schubert über den Brasilianer, der beim 0:3 bei der Hertha nach langer Pause zurückgekehrt war.
Spannend wird zudem die Frage, ob der einstige Derby-Held Mahmoud Dahoud von Beginn an spielen wird. Der Treffer des Toptalents beim 1:0 im Februar krönte seine starke Saison, zuletzt war von dem 20-Jährigen dagegen nicht viel zu sehen. "Was Mo Dahoud erlebt, ist ganz normal - ein schlechteres zweites Jahr nach dem ersten", sagt Eberl. Ein Millionen-Angebot für Dahoud sei entgegen anderslautender Berichte nicht bei ihm eingetroffen.
Und der 1. FC Köln? Die Domstädter gewannen von den letzten zehn Derbys nur eines, doch diesmal sind die Aussichten deutlich besser. "Wir fühlen uns wohl so weit oben, und wir wollen da bleiben", sagte Trainer Peter Stöger und ließ an seinen Absichten keinen Zweifel aufkommen: "Das bedeutet, dass wir punkten müssen."
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