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Bundesliga: Die Stimmen zum neuen Verteilerschlüssel der Deutschen Fußball Liga (DFL)
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Publiziert 24/11/2016 um 21:19 GMT+1 Uhr
Das Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat einen neuen Verteilerschlüssel für die Milliarden aus dem TV-Rechteverkauf festgelegt. Ab sofort gilt ein "Vier-Säulen-Prinzip" - eingerechnet werden zusätzlich die Erfolge der vergangenen 20 Jahre, die Nachwuchsarbeit sowie eine Wettbewerbswertung. Für die internationalen Einnahmen gelten drei Säulen. Die Stimmen zum neuen TV-Schlüssel.
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Reinhard Rauball (DFL-Präsident): "Trotz aller unterschiedlicher Interessen haben wir ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Der Abschluss bringt die Liga inhaltlich nach vorne und ist ein starkes Zeichen für ein Miteinander."
Christian Seifert (DFL-Geschäftsführer): "Das Leistungsprinzip ist doch nicht das schlechteste. Es scheint mir nachvollziehbar, das in einer Sportliga sportliche Kriterien zugrunde liegen. Jeder Klub hat eine deutlich höhere Summe zur Verfügung. Ich würde deshalb alle bitten, ein bisschen Demut an den Tag zu legen. Wir reden über gewaltige Summen. Der Wunsch nach mehr sollte nicht in Gier umschlagen - ich glaube, dass ist der Bundesliga gut gelungen."
Helmut Hack (Klubchef SpVgg Greuther Fürth und DFL-Präsidiumsmitglied): "Es ist verdammt viel Stoff, den wir alle verdauen müssen. Wir haben uns vom alten System getrennt. Es ist ein dynamischer Prozess. Es gibt viele Chancen - auch für die Zweitligisten."
Klaus Filbry (Vorstandsvorsitzender Werder Bremen): "Wir können zufrieden sein. Die neue Regelung trägt der Idee Rechnung, neue ergänzende Kriterien zu entwickeln. Es wurden Anreize für Klubs eingebaut, sich im Sinne einer hohen Attraktivität der Bundesliga weiterzuentwickeln."
Frank Baumann (Sportdirektor Werder Bremen): "Das ist eine absolut positive Lösung für alle Beteiligten. Die Verteilung ist sehr gut, weil viele Dinge berücksichtigt werden: Aktuelle Leistungsfähigkeit, Vergangenheit und Ausrichtung auf die Zukunft."
Frank Briel (Geschäftsführer 1899 Hoffenheim): "Vor dem Hintergrund einer komplexen Gemengelage sowie der Ansprüche, die von unterschiedlicher Seite an die DFL herangetragen wurden, darf man dem Präsidium ein Lob für sein nun vorgestelltes Vier-Säulen-Modell aussprechen."
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