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Bundesliga: "Endspiel" für André Schubert und Valérien Ismaël?
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Publiziert 19/12/2016 um 16:47 GMT+1 Uhr
Zwischen Borussia Mönchengladbach und VfL Wolfsburg geht es weniger um Punkte als um Köpfe. Sowohl André Schubert als auch Valérien Ismaël wackeln bedenklich. Vier Tage vor Heiligabend könnte das letzte Spiel des Jahres (20:00 Uhr im Liveticker) für beide auch das letzte an der Seitenlinie werden, mögliche Nachfolger werden bereits gehandelt.
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Besinnliche Tage? Nicht für die "Prügelknaben" André Schubert und Valérien Ismaël. Vor dem Krisen-Gipfel zwischen Borussia Mönchengladbach und VfL Wolfsburg am Dienstag (20.00 Uhr im Liveticker) wackeln die Stühle der angezählten Trainer bedenklich.
Vier Tage vor Heiligabend könnte das letzte Spiel des Jahres für beide auch das letzte an der Seitenlinie werden, mögliche Nachfolger werden bereits gehandelt.
Abschiedsspiel für Schubert?
Besonders am Niederrhein brennt der Baum nach dürftigen Vorstellungen in Serie lichterloh. Ab Mittwoch will Sportdirektor Max Eberl Bilanz ziehen, auf den Tisch kommen dabei höchst unbequeme Zahlen. Allen voran die Auswärtsbilanz ist desaströs: Im Kalenderjahr 2016 verlor das Schubert-Team zwölf von 16 Gastspielen. Der einzige Sieg gelang am 34. Spieltag in Darmstadt, wo die Lilien schon mit dem Feiern des Klassenerhalts beschäftigt waren.
Bei den lange Zeit geduldigen Fans ist die Stimmung spätestens seit der harmlosen Vorstellung in Augsburg (0:1) gekippt. Die "Schubert raus"-Rufe aus dem Block waren nicht mehr zu überhören, eine gleich lautende Gruppe bei Facebook hat kräftig Zulauf. Dort wird die Begegnung gegen Wolfsburg bereits als "André Schubert Abschiedsspiel" angekündigt.
Nicht die Geduld verloren haben dagegen Borussias Offizielle. Während sämtliche in der Tabelle schlechter platzierten Klubs inzwischen den Trainer gewechselt haben, halten Eberl und Co. weiter zu Schubert. "Wir stehen zu unserem Trainer. Wir leben Kontinuität", sagt der Sportdirektor. Bei einem weiteren Patzer gegen die Wölfe dürften aber auch Eberl langsam die Argumente ausgehen.
Eberls Problem: Mögliche Nachfolger sind kaum auf dem Markt. Der Name Dieter Hecking geistert seit Tagen durch den Borussia-Park, auch Arie van Lent wäre eine Option. Der Ex-Profi der Gladbacher führt derzeit mit der Regionalliga-Mannschaft der Fohlen die Tabelle an und könnte von der vierten in die erste Liga befördert werden - genau wie Schubert im September 2015. Zumindest bei den Fans gilt der Niederländer als äußerst beliebt.
Klopps Trauzeuge nach Wolfsburg?
Neue Namen werden derweil auch schon in Wolfsburg gehandelt. Zwar hat sich der erst im Oktober als Hecking-Nachfolger geholte Ismael zuletzt mit dem 1:0 gegen Eintracht Frankfurt etwas Luft verschafft, die Gerüchteküche brodelt dennoch munter weiter. Angeblich hat der VfL großes Interesse an David Wagner, der den englischen Zweitligisten Huddersfield Town in kürzester Zeit von einem Abstiegskandidaten in einen Aufstiegsanwärter verwandelt hat.
Unruhe herrscht bei den Wölfen aber auch ohne Trainer-Diskussion zur Genüge, am Montag wurde Philipp Wollscheid bis zur Winterpause vom Training mit dem Profiteam ausgeschlossen. Der 27 Jahre alte Abwehrspieler soll sich gegenüber einem Mitarbeiter despektierlich verhalten haben. "Philipp hat eine Ansage bekommen. Es gab eine Strafe und Konsequenzen", sagte Ismael, Wollscheid habe sich bereits entschuldigt. Für Dienstag erwartet der Coach derweil ein "kampfbetontes Spiel".
Von besinnlichen Tagen kann bei den Wölfen kurz vor Weihnachten also wahrlich nicht die Rede zu sein. Zumindest das hat Valerien Ismael mit André Schubert gemeinsam.
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