Elf der Woche: Thomas Müller, Robert Lewandowski, Ncolai Müller, Vincenzo Grifo, Oliver Baumann

Die Bundesliga-Elf der Woche des 14. Spieltags: Oliver Baumann behält beim hitzigen Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und der TSG 1899 Hoffenheim einen kühlen Kopf und schafft es zwischen den Pfosten in die Elf der Woche. Im Mittelfled stehen Thomas und Nicolai Müller auf den Flügelpositionen, im Sturmzentrum führt wieder kein Weg an Dauerbrenner Robert Lewandowski vorbei.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Tor:

Oliver Baumann (TSG 1899 Hoffenheim): Erwischte beim Rüpel-Gipfel in Frankfurt einen starken Tag. Seine Rettungstat beim Schuss von Mascarell (24.) bewahrte die spielerisch besseren Kraichgauer vor einem Rückstand. Auf ihn war stets Verlass.

Abwehr:

Jonas Hector (1. FC Köln): Der Nationalspieler leistete mit einer feinen Freistoßflanke die Vorarbeit zum 1:0 und war auf der linken Seite Bestandteil einer sehr guten Fünfer-Abwehrkette, die gegen den BVB kaum etwas zuließ. Mit 48 Ballbesitzphasen hatte Hector die meisten seiner Mannschaft, gewann nach Offensiv-Kraft Yuya Osako (18) mit zwölf Zweikämpfen die zweitmeisten der Kölner und war mit 10,81 abgespulten Kilometern der lauffreudigste Akteur, der zudem auch bei den intensiven Läufen mit 66 ganz vorne lag.
Roger (FC Ingolstadt): Freunde machte sich Roger auf Seiten der Leipziger ganz bestimmt nicht. Der Abwehrbrocken war stets kompromisslos in den Zweikämpfen zur Stelle - nahm die RB-Angreifer Yussuf Poulsen und Timo Werner komplett aus dem Spiel. Ganz nebenbei erzielte er den Treffer des Tages und avancierte zum Matchwinner.
Anthony Jung (FC Ingolstadt): Der Ex-Bulle machte ein richtig gutes Spiel gegen seinen alten Arbeitgeber und ließ die RB-Bosse wohl mit Fragezeichen in den Köpfen zurück: "Weshalb einen solchen Jungen verkaufen?" Jung beackerte seinen Flügel von hinten nach vorne und brachte mit seinen Flankenläufen viel Entlastung und Gefahr zugleich.
Abdul Rahman Baba (Schalke 04): Der 22-Jährige lief die linke Seite der Schalker beim 0:1 gegen Bayer Leverkusen rauf und runter. Insgesamt spulte er 11,23 Kilometer ab, legte 32 Sprints hin und gab einen Torschuss ab. Leverkusen kam über Babas Seite zu keiner einzigen Torchance, was unterstreicht, dass der Außenspieler auch in der Defensive seine Hausaufgaben erledigte.

Mittelfeld:

Vincenzo Grifo (SC Freiburg): Der Deutsch-Italiener beackerte seine linke Seite defensiv wie offensiv extrem emsig und war mit einer Laufleistung von 12,0 Kilometern der laufstärkste Spieler der Partie. Hatte zudem die meisten Ballkontakte aller Offensivspieler (65) und schlug den Freistoß, der zum Elfmeter und damit zum Sieg führte.
Thomas Müller (FC Bayern München): So manch anderer wäre aufgrund seiner Pechsträhne in dieser Spielzeit wohl längst verzweifelt - nicht so aber Thomas Müller. Der Nationalspieler ackerte im gesamten Spiel wie kein Zweiter, bereitete das 3:0 von Lewandowski vor und krönte seine Leistung letztlich mit dem ersten Saisontreffer nach zuvor 999 torlosen Minuten.
Nicolai Müller (Hamburger SV): Der 29-Jährige leitete den entscheidenden Treffer zum ganz wichtigen 1:0-Erfolg der Hamburger gegen Augsburg ein: Müller dribbelte sich durch das Zentrum und suchte aus 20 Metern den Abschluss - der Ball knallte gegen den Pfosten und vor die Füße von Filip Kostic, der schließlich vollendete. Auch wenn nicht alles gelang, war Müller mit seinen Dribblings und Tempovorstößen einer der auffälligsten Akteure auf dem Feld.
Leon Goretzka (Schalke 04): Die Lunge des Schalker Spiels. Goretzka spulte beim 0:1 gegen Bayer Leverkusen zwölf Kilometer ab und war Initiator zahlreicher Schalker Konter, die lange Zeit in Unterzahl spielen mussten. In der Defensive dichtete der 21-Jährige vor der Abwehrreihe die Räume ab, wodurch Leverkusen aus dem Spiel heraus kaum zum Zug kam.

Sturm:

Robert Lewandowski (FC Bayern München): Der Pole hat gegen seinen Lieblingsgegner aus Wolfsburg wieder einmal zugeschlagen. Beim 5:0 der Bayern verschlechterte sich der Mittelstürmer im Vergleich zur letzten Saison zwar um drei Tore, stellte mit seinen beiden Treffern in wahrer Torjägermanier (21./58.) aber seine überragenden Qualitäten unter Beweis.
Max Kruse (SV Werder Bremen): Kruse ist zurück! Die Bremer Sturmhoffnung war gegen Hertha BSC zur Stelle und brachte die Werderaner mit seinem Treffer auf die Siegerstraße. Der Angreifer rieb sich im Sturmzentrum viel auf und arbeitete auch gut gegen den Ball. Seinen Treffer zum 1:0-Sieg setzte Kruse eiskalt in die Maschen.

Die Elf der Woche:

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung