SC Freiburg stoppt Höhenflug des FC Ingolstadt in der Bundesliga

Der SC Freiburg hat den FC Ingolstadt 04 am 16. Spieltag der Bundesliga mit 2:1 (2:0) besiegt und den Aufwärtstrend der "Schanzer" mit den Siegen über RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen jäh gestoppt. Florian Niederlechner (34., Elfmeter/41.) war Matchwinner für die Elf von Trainer Christian Streich, wodurch der SC mit soliden 23 Punkten überwintert. Markus Suttner (53.) konnte nur noch verkürzen.

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So lief das Spiel:

Ingolstadt überließ den Gästen aus dem Breisgau über weite Strecken der ersten Hälfte bereitwillig den Ball und hoffte, den SC mit Kontern auszuhebeln. Die Freiburger spielten da nicht mit und wussten sich immer gekonnt aus engen Situationen im Mittelfeld zu kombinieren. Der agile Philipp Niederlechner brachte die Gäste folgerichtig in Führung. Nach Foul von Marcel Tisserand an Vicenzo Grifo verwandelte Niederlechner den fälligen Strafstoß sicher rechts halbhoch (34.).
Das 2:0 für den Sportclub fiel dann fast noch einfacher. Einen hohen Ball verlängerte Janik Haberer unbedrängt per Hinterkopf auf Niederlechner, der das Leder völlig freistehend aus acht Metern flach im rechten unterbrachte (41.).
Markus Suttner brachte kurz nach Wiederanpfiff die Hoffnung auf Zählbares mit einem perfekt getretenen Freistoß aus 18 Metern zurück. Der Österreicher rutschte beim Schuss noch weg und der Ball schlug unhaltbar im rechten Toreck ein (53.). Die Ingolstädter zeigten ein komplett anderes Gesicht als noch in Durchgang eins und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten.
Lukas Hinterseer vergab die wohl beste Ausgleichschance, als er nach einem verunglückten Distanzversuch von Pascal Groß am Fünfer freistand, das Leder aber verfehlte. (72.). In der Folge zogen die Hausherren ein Powerplay auf und ließen Freiburg kaum noch atmen. Die können sich bei Torwart Alexander Schwolow für den Dreier bedanken, der in der Nachspielzeit einen Distanzschuss von Almog Cohen mit einer glänzenden Flugparade über den Kasten lenkte (90.+1).

Der Tweet zum Spiel:

Das fiel auf: Systemumstellung fruchtet

Nach der spielerisch dürftigen ersten Hälfte stellte FCI-Coach Maik Walpurgis von einem 5-2-3 auf 4-2-3-1 um, was sich sofort bemerkbar machte. Ingolstadt bestach durch mehr Präsenz im Mittelfeld und hatte nach zwölf Minuten im zweiten Durchgang bereits mehr Torschüsse (4) auf dem Konto als in den gesamten ersten 45 Minuten (2) – Anschlusstreffer inklusive. Am Ende der Partie standen für die "Schanzer" 17 Torschüsse zu Buche.

Die Statistik: 1

Florian Niederlechner erzielte gegen den FCI seine Saisontore vier und fünf sowie seinen ersten Doppelpack in der Bundesliga.
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