Elf der Woche am 33. Spieltag mit Thiago, Meyer, Pavard, Müller, Pavlenka

Wer hat's am 33. Spieltag in die Elf der Woche geschafft? Wer stand sicher in der Abwehr, dirigierte im Mittelfeld oder schoss die wichtigen Tore? Na klar, dass wieder zwei Bayern-Stars mit dabei sind. Im Kasten steht ein alter Bekannter, davor tummeln sich einige neue Namen in der Abwehr und im Mittelfeld. Bei den Angreifern überzeugte vor allem einer bei seinem Comeback. Hier unsere Top-Elf.

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Tor:

Jiri Pavlenka (Werder Bremen): Der Schlussmann hielt für Werder wieder einmal alles, was es zu halten gab. Wirkte in keiner Szene unsicher, hatte alles unter Kontrolle und vereitelte ein ums andere Mal den Führungstreffer für Leverkusen.

Abwehr:

Jetro Willems (Eintracht Frankfurt): Der Außenverteidiger war der Aktivposten im Spiel der Frankfurter, seine zahlreichen Offensiv-Aktionen belebten das Spiel seiner Mannschaft und er leitete zwei der drei Treffer ein.
Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach): Durch die Gelbsperre von Vestergaard rückte Elvedi von rechts ins Zentrum und ließ den Gladbacher Abwehrchef mit einer tadellosen Leistung komplett vergessen. Im Zweikampf und Spielaufbau über alle Zweifel erhaben, sorgte der junge Schweizer mit seinem Kopfballtreffer zudem für das Gladbacher 2:0 gegen Freiburg.
Benjamin Pavard (VfB Stuttgart): Der Innenverteidiger lieferte neben Holger Badstuber wieder eine überzeugende Leistung in der Abwehr ab, leistete sich keine Fehler gegen Hoffenheim. Seine Zweikampfquote lag bei 60 Prozent, seine Passquote sogar bei starken 94 Prozent. Eine starke Leistung, die einmal mehr die Qualitäten des 22-jährigen Juwels aus Frankreich unterstreicht.

Mittelfeld:

Ademola Lookman (RB Leipzig): Die Leihgabe vom FC Everton war gegen Wolfsburg unermüdlich. Er absolvierte die meisten Zweikämpfe seiner Mannschaft (22). Kein Leipziger kam häufiger zum Abschluss. Vier seiner zwei Torschüsse brachte er im Kasten unter. Der 20-jährige Engländer suchte häufig das Eins-gegen-Eins und überzeugte mit gutem Timing.
Thiago (FC Bayern München): Schon beim Champions-League-K.o. gegen Real Madrid unter der Woche einer der besten Bayern. In Köln zunächst auf der Bank, mit seiner Einwechslung (46.) änderte sich beim Meister alles - als Dirigent sorgte er für Ordnung, Struktur und Taktung. Hauptverantwortlich dafür, dass sich Bayern eine Blamage beim Absteiger ersparte (3:1 nach 0:1-Pausenrückstand).
Ridle Baku (1. FSV Mainz 05): Zweites Bundesligaspiel, zweites Tor. Ridle Baku lebt zurzeit seinen Bundesligatraum. Nach seinem ungeplanten Debüt vergangene Woche gegen Leipzig rechtfertigt der 20-Jährige seinen erneuten Startelfeinsatz mit seinem zweiten Tor und brachte die Mainzer damit auf die Siegerstraße. Darüber hinaus schmiss sich Baku in jeden Zweikampf.
Thomas Müller (FC Bayern München): Das Real-Aus steckte auch ihm in den Knochen. Trotzdem von Beginn an aufgeboten, immer engagiert und wie Thiago federführend an der Wende beteiligt. Zwei Torvorlagen zum 1:1 und 2:1, vor allem beim Service für Robert Lewandowski äußert clever. Überbot mit nun 14 Assists in dieser Saison seinen eigenen Bestwert (12, aus dem Vorjahr).

Angriff:

Alex Meier (Eintracht Frankfurt): Der Fußballgott schrieb die Geschichte des 33. Spieltags: Nur vier Minuten nach seiner Einwechselung machte Alex Meier das dritte Tor für sein Team gegen den HSV. Zuvor hatte er aufgrund einer langwierigen Knöchelverletzung insgesamt 350 Tage auf einen Einsatz warten müssen. Seine Zukunft in Frankfurt ist ungewiss.
Mario Gomez (VfB Stuttgart): Der Rückkehrer erlebte beim 2:0 gegen Hoffenheim einen wahren Traumtag. Gomez schoss den VfB mit zwei Toren fast im Alleingang zum Sieg und durfte sich dabei über seinen ersten Heimspieltreffer am Neckar seit 2009 freuen. Außerdem darf der VfB nach diesem Sieg und der fantastischen Serie unter Tayfun Korkut am letzten Spieltag nun tatsächlich noch von der Europa League träumen und seine WM-Chancen dürfte der Mittelstürmer mit diesem Doppelpack ebenfalls erhöht haben.
Jean-Kévin Augustin (RB Leipzig): Der französische U21-Nationalspieler war im ersten Durchgang an vielen gefährlichen Kombinationen beteiligt. Vor allem mit Timo Werner harmonierte er. Das 1:0 durch Ademola Lookman sowie das 2:0 von Werner bereitete er vor. Auch nach dem Seitenwechsel agierte er spritzig und war nur schwer zu stoppen. Keiner sprintete häufiger als Augustin (33). Seine tolle Leistung krönte er mit dem Treffer zum 4:1-Endstand.
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