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FC Bayern - HSV: Bayern zerlegt Hamburg - mal wieder ...
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Publiziert 10/03/2018 um 17:19 GMT+1 Uhr
Der FC Bayern München hat am 26. Spieltag seine beeindruckende Heimserie gegen den Hamburger SV mit einem 6:0 (3:0) ausgebaut und wird demnächst seinen sechsten Meistertitel in Folge feiern. Dem HSV droht dagegen der Abstieg. Für Bayern trafen Franck Ribéry (8./81.), Robert Lewandowski (12./19./90./FE) und Arjen Robben (55.). Der HSV hat die letzten acht Spiele in München mit 3:50 Toren verloren.
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Fotocredit: Eurosport
So lief das Spiel:
In den vergangenen sieben Heimspielen gegen den FC Bayern München kassierten die Hamburger insgesamt 44 Gegentore, durchschnittlich 6,3 Treffer pro Partie. Den letzten Auswärtssieg bei den Bayern feierten die "Rothosen" im April 2007 (2:1).
Mit entsprechend gedämpften Erwartungen reiste der Bundesliga-Dino am 26. Spieltag zum deutschen Rekordmeister. Dabei ging es für die Elf von Bernd Hollerbach um lebenswichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Vom Wunschgedanken Punkterfolg mussten sich die Gäste allerdings schon früh verabschieden.
Bereits in der 8. Minute brachte Franck Ribéry die Münchner in Führung. Arjen Robben ging auf das Tor zu, wurde von Gotoku Sakai per Grätsche vom Ball getrennt - der Außenverteidiger legte dabei Ribéry die Kugel jedoch direkt in den Lauf. Der Franzose umkurvte anschließend HSV-Keeper Christian Mathenia und schob zum 1:0 ein.
In der Folge blieben die Bayern Herr im Haus und legten nur vier Minuten später nach. Joshua Kimmich, der zuletzt seinen Vertrag bei den Bayern bis 2023 verlängerte, flankte unbedrängt von der rechten Seite in die Mitte. Robert Lewandowski setzte sich durch und köpfte den Ball unhaltbar in die Maschen.
In der 19. Minute war die Partie dann bereits so gut wie gelaufen. Die Hamburger konnten dem Bayern-Powerplay nichts entgegensetzen. Jérôme Boateng brachte den Ball hoch in die linke Strafraumhälfte auf David Alaba, der direkt querlegte. Erneut war Lewandowski zur Stelle und markierte das 3:0.
Eine Vorführung für die Hamburger, die in der 24. Minute mit einer Auswechslung antworteten. Vasilije Janjicic ersetzte Dennis Diekmeier, die "Rothosen" stellten auf Viererkette um. Doch auch mit dieser taktischen Änderung blieb die Hollerbach-Elf die klar unterlegene Mannschaft.
In der 55. Minute folgte der nächste Treffer des deutschen Rekordmeisters. Rick van Drongelen brachte den Ball im Strafraum ungewollt in den Lauf von Arjen Robben. Aus 15 Metern nahm der Niederländer Maß und zirkelte die Kugel ins linke Toreck.
Ribéry machte in der 81. Minute dann endgültig den Sack zu. Nach einem brillanten Sololauf gegen drei Hamburger schloss er in Torjäger-Manier eiskalt aus neun Metern ab und erzielte das 5:0 für die Bayern.
Kurz darauf hätte Lewandowski seinen dritten Treffer folgen lassen können. Er schoss einen Elfmeter allerdings über den Kasten (86.). Drei Minuten später durfte er allerdings nochmals ran. Es gab den nächsten Bayern-Elfmeter, den Lewandowski unhaltbar ins rechte Eck verwandelte. Der Schlusspunkt.
Die Stimmen:
Gotoku Sakai (Hamburger SV): "Ich kann nur sagen, dass wir von Anfang an zu wenig gemacht haben. Wir haben keine Ausrede. Es fängt schon bei mir an beim ersten Gegentor. Also so einfache Gegentore kann man sich in der Bundesliga nicht erlauben. Wir haben uns vor dem Spiel viel vorgenommen und eigentlich wollen wir auch andere Leistungen zeigen."
Arjen Robben (FC Bayern München): "Wir haben sehr gut angefangen, das ist immer der Schlüssel. Egal, oder der Vorsprung 20, zehn oder fünf Punkte ist, müssen wir in der Bundesliga weitermachen. Wir können uns nicht einfach nur auf die Champions League konzentrieren. Wir müssen auch in den Bundesliga-Spielen zeigen, dass wir gut drauf sind."
Mats Hummels (FC Bayern München): "Ab der 30. Minute hat man gemerkt, dass wir ein bisschen 'Larifari' gespielt haben. Das 4:0 kam dann ein bisschen aus dem Nichts und danach haben wir wieder ein bisschen mehr Zug reingekriegt. Aber es stimmt schon, wir waren zwischendurch 20, 25 Minuten ein bisschen unkonzentriert."
Jupp Heynckes (Trainer FC Bayern München): "Wir hatten einen sehr guten Start, haben sehr gut ins Spiel gefunden und sehr früh die ersten drei Tore erzielt. Wenn wir in der Arena 3:0 führen, ist es für den Gegner schwer, das Ergebnis zu korrigieren. Für mich war wichtig, dass das Team nicht nachgelassen hat und wir nichts zugelassen haben. Das ist wichtig für die nächsten Spiele, wie unter der Woche gegen Besiktas."
Bernd Hollerbach (Trainer Hamburger SV): "Wir wollten ruhig ins Spiel gehen und früh draufgehen. Wenn man den Bayern Räume gibt, dann passiert so etwas. Nach 18 Minuten war das Spiel vorbei. Wenn man hier was holen will, muss man unangenehmer sein. Die Art und Weise der Niederlage hat mir nicht gepasst. Das war in den Spielen davor nicht so. Da braucht man keine Ansprüche stellen."
Der Tweet zum Spiel:
Das fiel auf: Die 2. Bundesliga ruft
Beim HSV bahnt sich der erste Abstieg aus dem deutschen Oberhaus an. Der Bundesliga-Dino kassierte gegen den FC Bayern die 16. Niederlage in der Liga. Magere 18 Punkte stehen zu Buche. Damit spielen die "Rothosen" die schwächste Saison der Vereinsgeschichte. Lothar Matthäus äußerte sich bei "Sky" während des Spiels zum Auftreten der Hamburger:
Dass es bei den Norddeutschen nach Abstieg ruft, belegt auch die Statistik. Noch nie schaffte es eine Mannschaft, sich mit so einer geringen Punktezahl zu diesem Zeitpunkt der Saison am Ende doch noch zu retten.
Die Statistik: 141
Lewandowski ist die personifizierte Tormaschine im Trikot des FC Bayern. Der Pole erzielte gegen die Hamburger seinen 139., 140. und 141. Treffer für die Bayern und löste damit Giovane Elber als ausländischen Rekordtorschützen der Münchner ab. Für diese Toranzahl benötigte der Pole nur 182 Pflichtspiele.
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