FC Bayern: Niko Kovac wird Nachfolger von Jupp Heynckes

Niko Kovac wird neuer Trainer beim FC Bayern. Das bestätigte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Der 46-Jährige wechselt von Eintracht Frankfurt nach München und erhält einen Dreijahresvertrag. Kovac spielte von 2001 bis 2003 selbst für die Bayern im Mittelfeld, als Trainer führte er die Eintracht im vergangenen Jahr ins DFB-Pokalfinale. Als Co-Trainer bringt er seinen Bruder Robert Kovac (44) mit.

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Die Entscheidung, Niko Kovac unter Vertrag zu nehmen, sei im Vorstand "einstimmig" gefallen, so Salihamidzic. Er sei überzeugt, dass der 46-Jährige die Arbeit von Jupp Heynckes "vertrauensvoll und erfolgreich" weiterführen wird.
Kovac konnte durch eine Ausstiegsklausel aus seinem bis 2019 laufenden Vertrag bei der Eintracht aussteigen. Die Ablöse soll 2,2 Millionen Euro betragen. Für die Verpflichtung gebe es eine Reihe an Gründen, wie Salihamidžić erklärte:
Man sei überzeugt, in Kovac den "richtigen Trainer für die Zukunft des FC Bayern" gefunden zu haben.
Der frühere kroatische Nationalspieler und Nationaltrainer bestritt für den FC Bayern von 2001 bis 2003 insgesamt 34 Bundesligaspiele (3 Tore) und war wie sein Bruder Robert am Gewinn des Weltpokals 2001 und an der deutschen Meisterschaft 2002 beteiligt.

Niko Kovac überrascht über Tempo der Ereignisse

Auf der offiziellen Pressekonferenz äußerte sich Kovac über den Ablauf der letzten Tage:
So werde sein Wechsel keine Auswirkungen auf den Saisonabschluss mit Eintracht Frankfurt haben. Kovac wolle genauso akribisch arbeiten, wie in den Wochen zuvor.

Bobic stinksauer über "Nicht-Kommunikation" des FC Bayern

Frankfurts Sportvorstand kritisierte den FC Bayern auf der offiziellen Pressekonferenz derweil heftig. Nicht die Tatsache des Wechsels an sich, war das, was Bobic auf die Palme gebracht hatte, sondern die Art und Weise der Kommunikation beziehungsweise der "Nicht-Kommunikation" des FC Bayern.
Am Donnerstagabend hatten "Sport Bild", "Bild" und "kicker" schon über die Kovac-Entscheidung berichtet, zur Überraschung und Verärgerung von Bobic, der den Bayern indirekt vorwarf, diese Informationen gestreut zu haben.
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