Hasan Salihamidzic und Karl-Heinz Rummenigge uneinig über Transferpolitik

Plündert der FC Bayern München das prall gefüllte Festgeldkonto und lässt sich auf den europäischen Transferwahnsinn mit Transfers jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke ein? Bisher entschieden sich die Verantwortlichen der Münchner strikt dagegen. Über das Vorgehen in der nahen Zukunft scheint jedoch Uneinigkeit unter den Bayern-Bossen zu herrschen.

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Sportdirektor Hasan Salihamidzic hat sich gegen Transfers im dreistelligen Millionen-Bereich ausgesprochen. Der 41-Jährige sagte der "Süddeutschen Zeitung":
Der deutsche Marktführer müsse sich von anderen internationalen Topklubs abheben, betonte Salihamidzic:
Obwohl die Konkurrenz in Europa stärker investiert, hält Salihamidzic die Bayern auch mit defensiverer Transferpolitik für konkurrenzfähig:
Salihamidzic widersprach damit allerdings Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Dieser signalisierte im Vorfeld des heutigen DFB-Pokalfinales gegen Eintracht Frankfurt (ab 20:00 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) gegenüber der "Bild" seine grundsätzliche Bereitschaft, für zukünftige Transfers tiefer in die Tasche zu greifen:
Man wisse zwar noch nicht, ob man "dieses Jahr springen" werde oder erst im nächsten, "aber wir werden irgendwann springen".

Wann wird der Tolisso-Transfer getoppt?

Das wiederum wäre dann eine grundsätzliche Abkehr von der von Salihamidzic zitierten "Bayern-Linie". Bislang sind Corentin Tolisso mit 41,5 Millionen Euro sowie Javi Martínez mit 40 Millionen Euro die teuersten Einkäufe der Klubgeschichte.
Die von Rummenigge genannten Summen von 80 oder 90 Millionen entsprechen also dem Doppelten der bisherigen Rekordtransfers. Man darf gespannt sein, welchen Weg der FC Bayern in Zukunft beschreitet...
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