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Max Meyer ins Ausland? Das Feedback ist verheerend
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Publiziert 08/05/2018 um 18:59 GMT+2 Uhr
Max Meyer hat beim FC Schalke 04 nach einem öffentlichen Rosenkrieg keine Zukunft. Der Vize-Meister hat sein Eigengewächs bereits suspendiert, Berater Roger Wittmann sucht öffentlichkeitswirksam nach einem neuen Verein für seinen Klienten. Wohin zieht es Max Meyer also, hat er eine Zukunft im Ausland? Wir haben uns im Eurosport-Netzwerk umgehört - und es sieht nicht gerade gut aus.
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Fotocredit: Eurosport
Zwischen Max Meyer, seinem Berater Roger Wittmann und Schalke-Manager Christian Heidel gab es Uneinigkeit über den Begriff "Weltklasse". Nun sitzt der Silbermedaillengewinner von den Olympischen Spielen in Rio 2016 gewissermaßen auf der Straße und sucht nach einem neuen Arbeitgeber.
Doch wo soll er hin? Dass Meyer in der Bundesliga bleibt, scheint unrealistisch - zumindest wenn er sich in Sachen Gehalt nicht verschlechtern will. Auf Schalke schlug Meyer angeblich ein Jahresgehalt von rund 5,5 Millionen Euro aus und in der Bundesliga gibt es nur wenige Vereine, die ihm dasselbe oder gar höheres Salär bieten könnten.
Leipzig dementiert, Hoffenheim eine Option
Wer es sich leisten könnte, hat entweder keine Verwendung für ihn (FC Bayern München), oder könnte einen Transfer aus traditionellen Gründen nur schwer verkaufen (Erzrivale Borussia Dortmund).
RB Leipzig dementierte ein Interesse vehement, weshalb die heißeste Spur noch zur TSG 1899 Hoffenheim führt - ein wirklicher Schritt nach vorne wäre dies aber nicht.
Dann also ins Ausland? Wir haben uns im Eurosport-Netzwerk umgehört. Das Feedback ist verheerend.
Spanien
Atlético Madrid habe Interesse an Meyer, hieß es vor einigen Wochen. Wirklich erhärtet hat sich diese Spur aber auch nicht. Logisch, denn die Mannschaft von Diego Simeone hat ganz andere Probleme.
Antoine Griezmann steht kurz vor dem Abgang zum FC Barcelona, auf dem Transfer eines neuen Top-Stürmers liegt das Augenmerk.
Auf Meyers Position besteht zudem nicht im Ansatz Handlungsbedarf: Koke, Gabi und Saúl Ñíguez performen dort zufriedenstellend. Ivan Castello von Eurosport-Spanien beerdigt das Thema kurz und schmerzlos:
Italien
Stefano Dolci ist Eurosport-Experte für die Serie A und hat Überblick über die Transferaktivitäten der italienischen Spitzenklubs. "Vor ein paar Wochen habe ich Gerüchte gelesen, der AC Milan sei an Meyer interessiert. Da war aber nicht viel dahinter. Nach ein paar Tagen war wieder alles still", sagt er.
Das Thema Meyer sei ohnehin noch nie ein besonders Großes gewesen:
Nach "Weltklasse" klingt das nicht. Und auch nicht nach einem Vertrag bei einem italienischen "High-End"-Klub.
England
In England hat man sich am eingehendsten mit Max Meyer beschäftigt. Soviel steht fest.
"Arsenal, Liverpool, Tottenham und Southampton wurden mit ihm in Verbindung gebracht", sagt Ben Snowball, der sich bei Eurosport-UK mit der Premier League beschäftigt. Das Aber:
Nicht die besten Aussichten also für den U21-Europameister. Allerdings bleibt ein Hintertürchen - die Herkunft macht's möglich:
Frankreich
"Hier wird überhaupt nicht über ihn gesprochen, sorry!" Schon fast entschuldigend klingt die Antwort von Ligue1-Experte Maxime Dupuis von Eurosport-Frankreich.
Tatsächlich schwirrte der Name Meyer auch nur kurz durch die Gazetten unseres Nachbarlandes. Im Zuge der Meldung, Thomas Tuchel würde Paris Saint-Germain übernehmen, spekulierte "Le Parisien", der Coach könnte mit Meyer einen deutschen Spieler mit zu mitbringen.
Sollte Tuchel jedoch einen deutschen "Sechser" mitbringen wollen, wäre das Julian Weigl von Borussia Dortmund - und angesichts der Konkurrenz im PSG-Kader ist es nur schwer vorstellbar, dass Meyer dort regelmäßig spielen würde. Zum Vergleich: Selbst Julian Draxler spielte bei PSG diese Saison nur sechs Mal über 90 Minuten.
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