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VfL-Wolfsburg-Trainer Schmidt glaubt an Chancen gegen den FC Bayern München
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Publiziert 20/09/2017 um 16:51 GMT+2 Uhr
Martin Schmidt will dem verunsicherten VfL Wolfsburg neues Leben einhauchen, das gelang bei seinem Debüt gegen Werder Bremen nur phasenweise. Nun wartet am Freitag Bayern München. "Wir wollen in München nicht chancenlos sein und daran glauben, etwas zu holen", sagte Schmidt mit Blick auf die Partie bei den Bayern am Freitag (ab 20:30 Uhr live im Eurosport Player).
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Das 1:1 (1:0) gegen Werder Bremen - nur gut 32 Stunden nach seiner Verpflichtung - machte dem Schweizer Mut.
"Es war ein guter Punkt, ein Punkt für die Mentalität", sagte Schmidt, der in seinem ersten Spiel als Nachfolger von Andries Jonker mit maximal geringer Vorbereitungszeit natürlich nur wenig Einfluss nehmen konnte. Und doch erkannte der 50-Jährige in Ansätzen den Fußball, den er in Zukunft mit den Wölfen spielen lassen will.
"Es war Arbeit, Fußball und Leidenschaft drin und das hatten wir uns vorgenommen", sagte Schmidt.
Die Wölfe, bei denen Jonker nach nur 203 Tagen wieder gehen musste, begannen wirklich forsch wie lange nicht mehr und gingen durch Neuzugang Divock Origi (28.) auch verdient in Führung. Doch die Niedersachsen zeigten eben nur 45 Minuten ihr neues Schmidt-Gesicht, Fin Bartels (56.) traf in seinem 145. Bundesliga-Spiel noch erstmals mit dem Kopf.
Struktur und Kreativität
Schmidt monierte zwar, dass seine "Männer" in der zweiten Halbzeit etwas "den Zugriff verloren" haben, aber ansonsten redete er seine mit vielen Millionen Euro umgebaute und zuletzt verunsicherte Mannschaft naturgemäß stark.
Seine Spieler seien "gerannt, haben sehr viel investiert und haben einiges umgesetzt von dem, was wir bisher besprochen haben", sagte Schmidt, der während der Partie wie Rumpelstilzchen an der Seitenlinie agierte und immer wieder wild gestikulierte.
Sein Ziel: Die Wölfe so schnell wie möglich wieder stabilisieren. "Ich will Struktur, aber auch Kreativität", sagte Schmidt: "Es soll und muss rappeln."
Auch Sportchef Olaf Rebbe betonte hinterher das Positive. "In der ersten Halbzeit hat man schon das Feuer gesehen, das er entfachen kann. Ein beherzter Auftritt", sagte Rebbe über Schmidts Wirkung, ohne zu verschweigen, dass die Werkself dann das Spiel "aus der Hand gegeben" habe. Für ein wirkliches Urteil sei es "natürlich noch zu früh". Aber ein Anfang ist gemacht.
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